• vom 03.05.2012, 17:25 Uhr

International

  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Deutsche Metaller wollen keine "Krümel"



Berlin. Im Tarifkonflikt der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall am Donnerstag zu einer neuen Warnstreikwelle angesetzt. Zu den Schwerpunkten gehörten die wichtigen Tarifgebiete Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, aber auch Bayern. Unter anderem wurden Werke von BMW, Daimler und Porsche bestreikt.

Werbung

Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Geld, die Arbeitgeber boten bisher drei Prozent. Mit diesen "Krümeln" wollen sich die Metaller aber nicht abspeisen lassen, sagt Thorsten Dietter, Betriebsrat bei Bosch in Reutlingen: "Wir haben mit unserer Arbeit dafür gesorgt, dass Rekordumsätze und Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet wurden. Was ist der Dank der Arbeitgeber?"

Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, wies die Entgeltforderung der Gewerkschaft abermals zurück. Das bisherige Arbeitgeberangebot entspreche dem zur Verfügung stehenden Verteilungsspielraum.

Die Verhandlungen werden in der nächsten Woche in vierter Runde fortgesetzt.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-03 17:32:11


Beliebte Inhalte



Werbefigur der Firma Niemetz. - APAweb/GEORG HOCHMUTH Wien. Es ist entschieden: Die zum Meinl-Imperium gehörende Heidi Chocolat mit Sitz in Rumänien kauft den insolventen Wiener Schwedenbombenhersteller...weiter

  • Investmentbanker Hemetsberger begleitet Verkaufsprozess als Berater.
  • weiter

  • Petschar: Aktionsmengen müssen für ausreichende Produktion fixiert werden.
  • weiter

Großen Vorsprung hat Luca di Montezemolos Privatbahn NTV: Ihr Italo (links) fährt seit April 2012 im Regelbetrieb. Der Frecciarossa 1000 soll Anfang 2015 loslegen. FS/epa
  • Italiens Eisenbahngesellschaften investieren Milliarden in Hochgeschwindigkeitszüge.
  • weiter

  • Investor drängt darauf, dass Sony das Film- und Musikgeschäft abtrennt.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

Milliardenloch Banken: Wie viel die Steuerzahler noch nachwerfen müssen, ist offen. - fotolia
  • 4,8 Milliarden für Bankenhilfe könnten sich rasch um 2,5 Milliarden erhöhen.
  • weiter

  • In Europa besitzen fünf Firmen die Hälfte aller Patente auf Pflanzen.
  • weiter

Die Regierung hofft, die EU davon abzubringen, dass sie einen Zwangsverkäufer einsetzt. - apa/Techt
  • Kommunalkredit Austria: Verzicht auf neues Geschäft soll EU umstimmen.
  • weiter




Werbung



Quiz



Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung