• vom 21.05.2012, 18:17 Uhr

International

Update: 21.05.2012, 18:44 Uhr
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Semper Constantia will Praktiker nicht kaufen



  • Privatbank bestreitet Investment in Baumarktkette - nur Kunden beteiligt.

Wien/Kirkel/Limassol. (kmö) Die Privatbank Semper Constantia hat mit der angeschlagenen deutschen Baumarktkette Praktiker (3,18 Milliarden Euro Umsatz, 19.298 Mitarbeiter) nichts am Hut. Dem Vernehmen nach haben die Eigentümer, dazu zählen Hans Peter Haselsteiner und Erhard Grossnigg, der Bank untersagt, selbst Beteiligungen einzugehen - auch bei Praktiker. "Wir wollen uns aus dieser Sache raushalten, das kann auch schiefgehen und das würde uns unseren Ruf kosten", heißt es aus der Bank. Um einen möglichen falschen Eindruck auszuräumen, die Bank zocke eigenmächtig mit Kundengeldern, bestätigt die Semper Constantia indes, dass einzelne Spezialfonds von Kunden in Praktiker investiert sind und daher die Kapitalanlagegesellschaft Semper Constantia Invest GmbH als Aktionärin (5,01 Prozent) bei Praktiker aufscheine. Auch wird Wert auf die Feststellung gelegt, dass es mit der zypriotischen Maseltov Ltd. "keinerlei gesellschaftsrechtliche Verbindungen" gibt. Maseltov hält zehn Prozent (5,8 Millionen Aktien) an Praktiker. Fakt ist aber: Isabella de Krassny, Fondsmanagerin und Prokuristin der Semper Constantia, spricht für Maseltov.

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"Ich kann Ihnen beim besten Willen keine Auskunft über die einzelnen Investoren der Maseltov geben", erklärt de Krassny. "Ich kann Ihnen aber so viel sagen, dass es sich um österreichische Investoren handelt, die gemeinsam zehn Prozent an Praktiker halten, mit dem Ziel aktiv Aktionärsrechte auszuüben." Sie sei nur eine "sehr kleine" Investorin von Maseltov und vertrete "unentgeltlich nach außen die Interessen der Maseltov". Im Firmenbuch Zyperns sind der Wiener Günther Kornfellner und Dennis-Hendrik De Jong als Direktoren eingetragen.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-21 18:23:13
Letzte Änderung am 2012-05-21 18:44:02


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