• vom 05.07.2012, 13:15 Uhr

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Update: 05.07.2012, 14:48 Uhr
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Bank of England wirft die Notenpresse wieder an



London. Die britische Zentralbank setzt im Kampf gegen die Rezession und aus Angst vor einer Ansteckung durch die Schuldenkrise in Kontinentaleuropa abermals auf die Notenpresse. Wie die Bank of England am Donnerstag nach einer Sitzung ihres geldpolitischen Rats in London mitteilte, stockt sie ihr Anleihenkaufprogramm um 50 Milliarden auf 375 Mrd. Pfund (467 Mrd. Euro) auf. Der Schritt war an den Finanzmärkten erwartet worden. Ihren Leitzins beließen die Notenbanker um Gouverneur Mervyn King bei rekordniedrigen 0,5 Prozent.

Die Aufstockung der Anleihekäufe hatte sich bereits nach der Zinssitzung Anfang Juni angebahnt. Seinerzeit hatten bereits vier Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses zusätzliche Anleihekäufe gefordert, sich damit im Neunköpfigen Gremium aber nicht durchsetzen können. Die Wirtschaft Großbritanniens befindet sich seit Jahresbeginn in der Rezession. Der Preisdruck auf Verbraucherebene ist dementsprechend rückläufig, was der Notenbank Spielraum für eine zusätzliche Stimulierung der Konjunktur bietet.




Schlagwörter

Rezession, Bank of England

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Dokument erstellt am 2012-07-05 13:15:42
Letzte Änderung am 2012-07-05 14:48:36


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