• vom 02.08.2012, 13:32 Uhr

International

Update: 02.08.2012, 13:37 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Technische Probleme

Toyota ruft erneut Millionen Autos zurück



  • 12.000 Fahrzeuge in Österreich betroffen.

Toyota macht der Inselstreit einen Strich durch die Rechnung. - APAweb/Shizuo Kambayashi

Toyota macht der Inselstreit einen Strich durch die Rechnung. APAweb/Shizuo Kambayashi

Der japanische Autobauer Toyota ruft wegen technischer Probleme erneut weltweit millionenfach Fahrzeuge in die Werkstätten. Rund um den Globus müssten mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge überprüft werden, teilte Toyota Deutschland am Mittwoch in Köln mit. In Österreich sind 12.000 Autos betroffen.

Die Besitzer der Fahrzeuge in Österreich, die ab 2005 gebaut wurden, sollten ab Donnerstag darüber informiert werden, um ihre Autos in Werkstätten überprüfen zu lassen. Grund ist eine fehlende Fixierung an den hinteren Spurstangen.

Auf Anfrage der APA teilte Toyota Österreich am Donnerstag mit, hierzulande seien noch keine Unfälle aufgrund des Mangels bekannt. Es hätten sich bisher auch noch keine Kunden wegen möglicher technischer Fehler gemeldet - auch nicht beim ÖAMTC, wie eine Anfrage am Donnerstag ergab. Betroffene Kunden würden "sobald als möglich, vermutlich heute noch" über den Versicherungsverband VVO kontaktiert, so eine Toyota-Österreich-Sprecherin.

Fehlende Fixierung an der Hinterachse
Betroffen sind die Modelle RAV4, Avensis T27 und Auris D-CAT. Es handelt sich um eine fehlende Fixierung an der Hinterachse, bei der eine Einstellhülse mit zwei Muttern im vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden muss. Zwei Muttern sollen in Werkstätten mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden. Durch die fehlende Fixierung könne Spiel entstehen und sich die Position des Hinterrades in der Position verstellen.

In den USA wird auch ein bestimmtes Modell der Toyota-Luxusmarke Lexus zurückgerufen, die nicht in Europa verkauft wird. Bereits im März dieses Jahres hatte der Autobauer 700.000 Fahrzeuge in den USA in die Werkstätten zurückgerufen. Im Jahr 2010 erlebte der japanische Konzern einen Imageschaden aufgrund einer Pannenserie. Viele der Vorfälle stellten sich später zwar als Fahrerfehler heraus, trotzdem verzeichnete Toyota danach einen Verkaufseinbruch. (apa/red)




Schlagwörter

Toyota

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-02 13:33:18
Letzte Änderung am 2012-08-02 13:37:56


Beliebte Inhalte



Umbau verzögert sich: Erst 16 der 885 dayli-Filialen in Österreich wurden mit Bistro ausgestattet. - dayli
  • Der Rückzug des bonitätsstarken Miteigentümers gilt als negatives Signal.
  • weiter

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

  • Drastische Kurskorrektur - nach wochenlangen Börserekorden.
  • weiter

  • Nowotny pessimistisch - OeNB im Vorjahr mit höchstem Gewinn seit 2005.
  • weiter

  • Japans Exportrivalen in Deutschland verfolgen die Yen-Abwertung mit Skepsis.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

  • In Europa besitzen fünf Firmen die Hälfte aller Patente auf Pflanzen.
  • weiter

Die Regierung hofft, die EU davon abzubringen, dass sie einen Zwangsverkäufer einsetzt. - apa/Techt
  • Kommunalkredit Austria: Verzicht auf neues Geschäft soll EU umstimmen.
  • weiter

  • Nowotny pessimistisch - OeNB im Vorjahr mit höchstem Gewinn seit 2005.
  • weiter




Werbung



Quiz



Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

23.05.2013: Nach 28 Jahren stießen Biologen auf eine unbekannte Affenart in Afrika: die Lesula-Affen. Sie leben versteckt in der Lomami-Region in der Dem. Rep. Kongo und wurden nun von der Universität von Arizona für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Werbung