• vom 12.09.2012, 16:28 Uhr

International

  • Artikel
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Im Marketing will man "Werkstücke" sehen



  • Offenheit für neue Erfahrungen ist wichtiger als theoretisches Wissen.

Wien. (sh) Wie macht man Karriere im Marketing? Darüber sprachen bei der Veranstaltung "Marketing CEOs" des Dialog Marketing Verbands Österreich (DMVÖ) und der Plattform "Marketing natives" vier Führungskräfte aus dem Marketing-Bereich.

Werbung

Großunternehmen gehe es vor allem um Produkt- und Markenmanagement, sagt Unternehmensberater Manfred Reichl. Wer hier als Marketer überzeugen will, müsse vor allem Auswirkungen auf Verkaufszahlen nachweisen können. Um Zahlen geht es auch im Marketing eines Start-up-Unternehmens, weiß Jungunternehmer Florian Gschwandtner. "Man muss viel mit viralem Marketing und sozialen Netzwerken arbeiten, da man dort kostenlos eine hohe Reichweite erlangt", sagt er.

Kenntnisse über soziale Netzwerke und Internet-Analyseinstrumentarien sind daher ein absolutes Muss, um die Reichweite quantifizieren zu können. "Nur weil man Facebook privat nutzt, heißt das aber nicht, dass man auch weiß, wie das System funktioniert", betont Markus Wagner. Als Mitbegründer von i5invest betreut er österreichische Start-up-Unternehmen. Gerade im Marketing sei die Praxis immer noch die beste Lehrmeisterin, sagt er. Beim Lebenslauf eines angehenden Marketers schaut Wagner daher zuallererst auf Projekte, an denen dieser mitgearbeitet hat. "Es ist für mich im Grunde völlig uninteressant, wie lange man wo angestellt war. Wichtig ist, was man dort gemacht hat. Man sollte sozusagen Werkstücke vorzeigen können!"

"Raus aus der Komfortzone"
Für Ricardo-José Vybiral von der Marketingagentur Wunderman sind vor allem Offenheit und Neugier entscheidende Eigenschaften. Er empfiehlt: "Raus aus der Komfortzone und hinaus in die Welt!" Dem stimmt auch Reichl zu: "Mir persönlich ist lieber, jemand reist mit einem Zelt durch die griechischen Inseln anstatt noch ein weiteres Praktikum unter vielen zu machen."



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-12 16:35:03


Beliebte Inhalte



  • Investmentbanker Hemetsberger begleitet Verkaufsprozess als Berater.
  • weiter

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

Umbau verzögert sich: Erst 16 der 885 dayli-Filialen in Österreich wurden mit Bistro ausgestattet. - dayli
  • Der Rückzug des bonitätsstarken Miteigentümers gilt als negatives Signal.
  • weiter

Werbefigur der Firma Niemetz. - APAweb/GEORG HOCHMUTH Wien. Es ist entschieden: Die zum Meinl-Imperium gehörende Heidi Chocolat mit Sitz in Rumänien kauft den insolventen Wiener Schwedenbombenhersteller...weiter

Großen Vorsprung hat Luca di Montezemolos Privatbahn NTV: Ihr Italo (links) fährt seit April 2012 im Regelbetrieb. Der Frecciarossa 1000 soll Anfang 2015 loslegen. FS/epa
  • Italiens Eisenbahngesellschaften investieren Milliarden in Hochgeschwindigkeitszüge.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

Der Verkauf ist gescheitert, nun bleibt die Kommunalkredit beim Staat. - APAweb/HANS KLAUS TECHT
  • Privatisierungsprozess wurde nicht abgeschlossen, die Preise waren zu schlecht.
  • Jetzt hofft die Republik, dass Brüssel keinen Zwangsverkäufer schickt.
  • weiter

Die heiß ersehnte Babypause steht bevor: Mütter, die zu lange beim Kind zuhause bleiben, riskieren Einkommensnachteile. - fotolia
  • AK-Präsident Kaske fordert Ausbau der Kinderbetreuung und Papamonat.
  • weiter

Zumindest einer hat gut lachen, andere wiederum verstehen das Urteil gegen Flöttl weniger. - APAweb/HELMUT FOHRINGER
  • Elsner hält an Vorwürfen gegen Flöttl fest: "Raubzug auf das BAWAG-Geld".
  • weiter




Werbung



Quiz



Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

Nach 28 Jahren stießen Biologen auf eine unbekannte Affenart in Afrika: die Lesula-Affen. Sie leben versteckt in der Lomami-Region in der Dem. Rep. Kongo und wurden nun von der Universität von Arizona für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Werbung