• vom 21.09.2012, 13:21 Uhr

International

Update: 21.09.2012, 13:24 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Es gebe keinen Grund zur Dramatisierung

"Troika" unterbricht Arbeit in Athen für eine Woche



  • Sprecher des EU-Währungskommissars: "Es wurde bereits bedeutender Fortschritt gemacht"

Kein Grund zu Dramatisieren, denn es wurden Fortschritte gemacht, so die Troika zu Griechenland. - APAweb/Timur Emek/dapd

Kein Grund zu Dramatisieren, denn es wurden Fortschritte gemacht, so die Troika zu Griechenland. APAweb/Timur Emek/dapd

Brüssel. Die Kontrolleure der internationalen Geldgeber Griechenlands unterbrechen für eine Woche ihre Arbeit in Athen. "Es wurde bereits bedeutender Fortschritt gemacht", sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag in Brüssel. Nähere Angaben zu dem Grund der Pause für die "Troika" mit Vertretern der EU-Kommission, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank machte der Sprecher nicht. "Es bedeutet nicht, dass es Probleme gibt." Es gebe keinen Grund zur Dramatisierung. Einige Experten blieben an Ort und Stelle. In den beteiligten Institutionen werde die Überprüfung fortgesetzt.


Eine Woche Pause
Die "Troika" werde voraussichtlich an diesem Wochenende die griechische Hauptstadt verlassen und in etwa einer Woche wieder zurückkehren. Danach solle die Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden. In Athen ringt die Regierung immer noch um ein gut 11,5 Mrd. Euro schweres Sparpaket.

Der Bericht der "Troika" ist entscheidend für die Auszahlung der nächsten Kredittranche von 31,5 Mrd. Euro aus dem laufenden Hilfsprogramm für Griechenland. Die Eurogruppe mit den Finanzministern der 17 Euroländer will darüber im Oktober entscheiden - ein Termin dafür steht noch nicht fest.




Schlagwörter

Troika, Griechenland

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-21 13:22:03
Letzte Änderung am 2012-09-21 13:24:04


Beliebte Inhalte



Umbau verzögert sich: Erst 16 der 885 dayli-Filialen in Österreich wurden mit Bistro ausgestattet. - dayli
  • Der Rückzug des bonitätsstarken Miteigentümers gilt als negatives Signal.
  • weiter

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

  • Drastische Kurskorrektur - nach wochenlangen Börserekorden.
  • weiter

  • Nowotny pessimistisch - OeNB im Vorjahr mit höchstem Gewinn seit 2005.
  • weiter

Werbefigur der Firma Niemetz. - APAweb/GEORG HOCHMUTH Wien. Es ist entschieden: Die zum Meinl-Imperium gehörende Heidi Chocolat mit Sitz in Rumänien kauft den insolventen Wiener Schwedenbombenhersteller...weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

Keine Wachstumsimpulse für die heimische Produktion durch Aufträge aus dem Ausland.  (Symbolbild: Stahlarbeiter) - APA/HANS KLAUS TECHT
  • Letztes nennenswertes Quartalswachstum liegt schon ein Jahr zurück.
  • weiter

Stromstöße und Leistungsabfall: In der Austrian Power Grid (hier Bundespräsident Heinz Fischer bei einem Besuch 2012) werden Netzschwankungen ausgeglichen. - apa/BH/Tatic
  • Subventionen für erneuerbare Energien führen zu Marktverzerrung.
  • weiter

Hinhaltetaktik Österreich wartet mit dem Informationsaustausch auf die Schweiz - und die Schweiz wartet auf den Rest der Welt. - reu
  • Österreichs Forderungen sind legitim, zögern aber mögliche Verhandlungserfolge hinaus.
  • weiter




Werbung



Quiz



Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

Nach 28 Jahren stießen Biologen auf eine unbekannte Affenart in Afrika: die Lesula-Affen. Sie leben versteckt in der Lomami-Region in der Dem. Rep. Kongo und wurden nun von der Universität von Arizona für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Werbung