Brüssel/Wien. (ede) Seit dem Jahr 2006 werden mit den Europäischen Unternehmerförderpreisen der Europäischen Kommission herausragende Initiativen zur Förderung des Unternehmertums auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene gewürdigt und vorbildliche Konzepte aufgezeigt.
Im Rahmen der diesjährigen nationalen Wettbewerbe gingen 402 Projekte ins Rennen um die Nominierung für den Europäischen Unternehmensförderpreis. Die Bewerberprojekte kommen aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie aus Kroatien, Serbien und der Türkei. Eine Jury mit Teilnehmern aus Unternehmens-, Regierungs- und Wissenschaftskreisen setzte nun 14 Projekte auf die Shortlist. Aus Österreich wurden das TIP InnovationsProfil der Wirtschaftskammer Niederösterreich und Mingo, ein Serviceprogramm für KMU der Wirtschaftsagentur Wien, nominiert. Sie schafften es aber nicht auf die Shortlist.
Unternehmerisches
Denken fördern
Die Gewinner in den einzelnen fünf Kategorien - Förderung des Unternehmergeists, Investition in Fachkompetenzen, Verbesserung der Geschäftsumgebung, Förderung der Internationalisierung der Wirtschaftstätigkeit und verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum - werden bei der weltweit ersten KMU-Versammlung am 15. November in Zypern bekanntgegeben. Dabei wird das kreativste Projekt mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, den 2011 Barcelona Activa, das Unternehmerzentrum der Stadtverwaltung von Barcelona, erhielt.
Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, in dessen Zuständigkeitsbereich Unternehmertum und Industrie fallen, betont: "Europa hinkt im unternehmerischen Denken hinter seinen Konkurrenten her. Wir wissen aber auch, dass KMU der wichtigste Faktor für neue Arbeitsplätze und das damit verbundene Wachstum sind. Daher ist es wichtig, dass Europa den Unternehmergeist stärkt und angehende und Jungunternehmer unterstützt." Seit der Einführung des Unternehmerförderpreises haben sich über 2000 Projekte beworben, durch die über 10.000 neue Unternehmen gegründet wurden.
Die europäischen Wettbewerbshüter haben gegen den dänischen Pharmakonzern Lundbeck, die deutsche Merck und sieben weitere Arzneimittelhersteller...weiter