• vom 17.10.2012, 13:56 Uhr

International

Update: 17.10.2012, 13:56 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Laut Gewerkschaften

Italienische Banken streichen 35.000 Stellen



  • Bankenvereinigung verhandelt mit Gewerkschaften über Frühpensionierungen.

Rom. Die Krise in Italiens Bankensystem geht weiter. Die Gewerkschaften erwarten, dass die Geldhäuser im südeuropäischen Krisenland 35.000 Stellen streichen werden. Dies soll hauptsächlich mit Frühpensionierungen erfolgen, hieß es nach einem Treffen der Gewerkschaften mit der Bankenvereinigung ABI. "Es könnte zu kritischen Situationen kommen", warnte Gewerkschaftssprecher Francesco Micheli nach Angaben der Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Mittwoch.

Werbung

Zurzeit werden die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und dem Management der ältesten Bank der Welt, Monte dei Paschi di Siena, fortgesetzt. Die nach der Bank-Austria-Mutter UniCredit und der Intesa Sanpaolo dritte Macht in der italienischen Bankenwelt plant die Streichung von 4.600 Jobs und die Schließung von über 400 Filialen, das sind mehr als zehn Prozent. Dadurch soll bis 2015 eine Kostenersparnis von 565 Mio. Euro erreicht werden.

Auch Italiens fünftgrößte Bank, die UBI Banca, setzt auf einen Sparkurs. Das Mailänder Geldhaus kündigte kürzlich eine Reduktion des Personals und des Filialnetzes an. So sollen 44 Filialen geschlossen beziehungsweise verkauft werden. 1.500 Jobs sollen wegrationalisiert werden, teilte die Bank mit. Ziel sind Einsparungen in der Höhe von 115 Mio. Euro.




Schlagwörter

Italien

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-17 13:56:25
Letzte Änderung am 2012-10-17 13:56:41


Beliebte Inhalte



  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

Werbefigur der Firma Niemetz. - APAweb/GEORG HOCHMUTH Wien. Es ist entschieden: Die zum Meinl-Imperium gehörende Heidi Chocolat mit Sitz in Rumänien kauft den insolventen Wiener Schwedenbombenhersteller...weiter

Fekter will von der EU mehr Zeit für die Abwicklung der Hypo. - apa
  • Ministerrat beschließt gesetzliche Regeln für ein Banken-Frühwarnsystem.
  • weiter

  • Kostendruck für Leiterplattenhersteller war zu hoch, 109 Mitarbeiter betroffen.
  • weiter

  • Petschar: Aktionsmengen müssen für ausreichende Produktion fixiert werden.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

Milliardenloch Banken: Wie viel die Steuerzahler noch nachwerfen müssen, ist offen. - fotolia
  • 4,8 Milliarden für Bankenhilfe könnten sich rasch um 2,5 Milliarden erhöhen.
  • weiter

  • Vorarlberger sind die fleißigsten Sammler von Verpackungen.
  • weiter

2011 wurde "Stresstest" zum Wort des Jahres gekürt. Dieses Jahr bleibt dieser den Banken erspart. - APAWeb / dpa-Zentralbild / Patrick Pleul
  • Riesige Kapitallücken einiger Institute in Irland, Spanien und Zypern blieben unentdeckt.
  • weiter




Werbung



Quiz



Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung