• vom 17.10.2012, 18:29 Uhr

International

Update: 23.10.2012, 15:13 Uhr
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Ungarn will sich bei Bankensteuer nicht rühren



Budapest. Der ungarische Bankenverband ist entsetzt: Die Regierung wird die Bankensteuer entgegen früherer Pläne nicht wie vorgesehen halbieren, sondern auf aktuellem Niveau beibehalten. Die von der Regierung verkündeten Maßnahmen gefährdeten die Finanzierung der Wirtschaft und reduzierten die Kreditvergabe-Fähigkeiten der Finanzinstitute, teilte der Verband mit. Von der ungarischen Bankensteuer sind auch alle österreichischen Großbanken betroffen. Sie haben wiederholt gegen die ungarischen Steueraktivitäten mobilgemacht.

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Zudem erhöht Ungarn im Kampf gegen das Haushaltsdefizit seine Finanztransaktionssteuer. Die Abgabe werde auf 0,2 Prozent verdoppelt, kündigte Wirtschaftsminister György Matolcsy am Mittwoch an.

Darüber hinaus werde eine neue Abgabe für öffentliche Versorger eingeführt, die sich hauptsächlich an ausländische Firmen richte.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-17 18:35:02
Letzte Änderung am 2012-10-23 15:13:06


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