• vom 20.03.2017, 21:00 Uhr

International

Update: 20.03.2017, 22:12 Uhr

Forbes

Bill Gates führt Milliardärsliste an




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  • Amancio Ortega als reichster Europäer rutscht in "Forbes"-Aufstellung auf Platz vier ab.

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Washington. Den ersten Platz hält er nun schon seit drei Jahren: Microsoft-Mitgründer Bill Gates ist in der aktuellen Rangliste des US-Magazins "Forbes" zum vierten Mal in Folge als reichster Mann der Welt angeführt. Sein Vermögen wird auf 86 Milliarden US-Dollar geschätzt. Rund zehn Milliarden Dollar weniger weist US-Investor Warren Buffett auf, der Amancio Ortega auf Platz zwei ablöste. Der Spanier, zu dessen Textilunternehmen Inditex beispielsweise die Modekette Zara gehört, ist als reichster Europäer auf Platz vier abgerutscht. Überholt hat ihn ebenfalls Jeff Bezos, der Gründer des Internet-Versandhändlers Amazon.

Information

In 7,5 Millionen Jahren mit Gates gleichziehen

Bill Gates besitzt 86 Milliarden Dollar.
Bei einem Durchschnitteinkommen in Österreich (2015) von: 21298 Euro (entspricht 22893 Dollar) müsste man dafür fast 4 Millionen Jahre (genau: 3756607 Jahre) arbeiten - und in dieser Zeit kein Geld ausgeben.
Wenn man kärglich lebt und die Hälfte des Einkommens spart, hat man nach mehr 7,5 Millionen Jahren das Vermögen von Bill Gates beisammen.

Zum Vergleich: Die ersten aufrecht gehenden Menschen (homo ergaster) lebten vor etwa 1,8 Millionen Jahren.
(WZO)

Unter den zehn reichsten Menschen findet sich neben Ortega nur noch ein weiterer Nicht-US-Bürger. Der mexikanische Telekommunikations-Milliardär Carlos Slim ist auf Rang sechs - und damit erstmals seit einem Dutzend Jahren nicht mehr unter den Top-Fünf. Dafür ist Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg dort zu finden.

Die reichste Frau bleibt Liliane Bettencourt. Die Erbin des französischen Kosmetikkonzerns L’Oreal belegt den 14. Listenplatz; ihr Vermögen wird auf 39,5 Milliarden Dollar geschätzt. Auf Platz 17 folgt Alice Walton. Ihr Vater, Sam Walton, hatte den Handelskonzern Wal-Mart gegründet. Drittreichste Frau - in der Gesamtliste auf Platz 26 - ist Jacqueline Mars, deren Großvater den Grundstein zu einem nicht zuletzt für Schokoriegel bekannten Lebensmittelkonzern gelegt hatte.

Geschäfte und Politik

US-Präsident Donald Trump hingegen ist um 220 Plätze abgerutscht und landet auf Rang 544, mit einem geschätzten Vermögen von 3,5 Milliarden Dollar. "Forbes" führt dies auf die Flaute auf dem New Yorker Immobilienmarkt zurück, dem Trump seinen Reichtum verdankte. Unverändert ist aber das weltweite Netzwerk, das Trump aufgebaut hat - und das mittlerweile über wirtschaftliche Verbindungen hinausgeht. "Forbes" nennt einige Beispiele: Der indonesische Medienmogul und Investor Hary Tanoesoedibjo hat auch politische Ambitionen. Politisch tätig ist ebenfalls Mangal Lodha, der in Indien ein Trump-Gebäude bauen lässt.

Auf der Milliardärsliste findet sich auch Trumps Geschäftspartner aus Las Vegas, Phil Ruffin. Er wiederum möchte die Möglichkeiten des US-Präsidenten für ein gemeinsames Vorhaben nutzen. Nach seinen eigenen Aussagen wäre es hilfreich, die Eröffnung eines Trump-Kasinos in Las Vegas vom - staatlich gestützten - Bau einer schnellen Bahnverbindung begleiten zu lassen.

Generell hätten die Milliardäre dieser Welt laut "Forbes" kein schlechtes Jahr gehabt. Ihre Zahl stieg auf 2043. Im Vorjahr waren es noch gut 1800 Menschen, deren Vermögen die Milliarden-Marke überschritt.

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Schlagwörter

Forbes, Milliardäre, Reichenliste

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-03-20 18:18:05
Letzte nderung am 2017-03-20 22:12:54



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