• vom 07.09.2017, 13:53 Uhr

International

Update: 07.09.2017, 13:57 Uhr

EZB

Leitzins bleibt bei 0,0 Prozent




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, dpa

  • Die Geldflut hält an: Die EZB bleibt bei ihrem Kurs und lässt den Leitzins auf dem Rekordtief.

Mit viel billigem Geld versucht die EZB seit Jahren,der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen und die Teuerung anzuheizen.

Mit viel billigem Geld versucht die EZB seit Jahren,der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen und die Teuerung anzuheizen.© APA, ap, Michael Probst Mit viel billigem Geld versucht die EZB seit Jahren,der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen und die Teuerung anzuheizen.© APA, ap, Michael Probst

Frankfurt . Die Europäische Zentralbank (EZB) verändert ihren geldpolitischen Kurs vorerst nicht - trotz zunehmender Forderungen nach einem Einstieg in den Ausstieg aus der Geldflut. Der EZB-Rat bekräftigte am Donnerstag in Frankfurt die bisherige expansive Ausrichtung.

Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Parken Geschäftsbanken Geld bei der Notenbank, kostet das die Institute weiterhin 0,4 Prozent Strafzinsen. Zudem steckt die EZB noch bis mindestens Ende Dezember 2017 Monat für Monat 60 Milliarden Euro in den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen.

Mit viel billigem Geld versucht die EZB seit Jahren, der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen und die Teuerung anzuheizen. Angestrebt wird Preisstabilität bei einer Inflationsrate knapp unter 2,0 Prozent - weit genug entfernt von der Nullmarke. Denn dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher dazu bringen, Investitionen aufzuschieben - das würde die Konjunktur abwürgen.

Druck auf Währungshüter wuchs

Weil die Zeiten einer Inflationsrate nahe null vorerst vorbei sind und die Konjunktur im Euroraum wieder besser läuft, wuchs in den vergangenen Monaten der Druck auf die Währungshüter, ihren Anti-Krisen-Kurs zu beenden.

Beobachter hofften, dass EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag zumindest Andeutungen zu einem Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik machen würde. Nach der Juli-Sitzung des EZB-Rates hatte Draghi angekündigt, das Gremium werde ab Herbst über mögliche Kursänderungen diskutieren - auf Grundlage der neuesten Prognosen zur Entwicklung von Konjunktur und Inflation im Euroraum.

Werbung



Schlagwörter

EZB, Leitzins

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-07 13:53:58
Letzte Änderung am 2017-09-07 13:57:48



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Immer mehr LKW unterwegs
  2. Österreicher sind ihrem Bargeld treu - Banken trotzdem unter Druck
  3. Voestalpine sieht sich als Jobmotor für die Steiermark
  4. Bawag reicht Scheidung von Post ein
  5. Airbnb fasst in Afrika zunehmend Fuß
Meistkommentiert
  1. "Bio für alle ginge sich dreimal aus"
  2. Mehr Zuckerl für die private Pensionsvorsorge?
  3. Immer mehr LKW unterwegs
  4. Betriebsrat von Air Berlin rechnet mit Kündigungswelle
  5. 18 Monate für Rathgeber im Finanzskandal-Prozess

Werbung



Quiz


Firmenmonitor







Werbung


Werbung