• vom 02.11.2017, 20:15 Uhr

International

Update: 02.11.2017, 20:21 Uhr

US-Notenbank

Powell als Fed-Chef fix




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • Der 64-Jährige sei laut US-Präsident Trump "bestens geeignet, engagiert und klug."

Das Rennen um einen der wichtigsten Jobs in der Finanzwelt ist entschieden: Fed-Direktor Jerome Powell rückt an die Spitze der amerikanischen Notenbank auf. - © APAweb, ap, Alex Brandon

Das Rennen um einen der wichtigsten Jobs in der Finanzwelt ist entschieden: Fed-Direktor Jerome Powell rückt an die Spitze der amerikanischen Notenbank auf. © APAweb, ap, Alex Brandon

Washington. Der Jurist und Ex-Investmentbanker Jerome Powell soll neuer Chef der US-Notenbank Federal Reserve werden. US-Präsident Donald Trump nominierte den 64-Jährigen am Donnerstag als Nachfolger für Amtsinhaberin Janet Yellen. Powell sei für die Führungsaufgabe bestens geeignet, engagiert und klug, sagte Trump.

Jerome Powell gilt als moderater Notenbanker. Sollte der US-Senat erwartungsgemäß Donald Trumps Vorschlag folgen und ihn zum neuen Chef der Federal Reserve ernennen, wäre dies eine Entscheidung für Kontinuität an der Spitze der mächtigsten Zentralbank der Welt - eine Sicherheitswahl.

Die meisten Volkswirte erwarten, dass Powell die moderate und erfolgreiche Linie seiner Vorgängerin und derzeitigen Vorgesetzten Janet Yellen mit vorsichtigen Zinsschritten fortsetzen wird. Vor seiner 2012 begonnenen Aufgabe in der Notenbank hat der 64 Jahre alte Jurist Powell eine erfolgreiche aber dennoch wechselvolle Karriere in der Finanzwelt hingelegt. Als Wirtschaftsanwalt gestartet, arbeitete er in den 1990er Jahren für das US-Finanzministerium unter Präsident George H.W. Bush. Später scheffelte er Millionen als Investmentbanker.

Als Advokat beim Thinktank Bipartisan Policy Center versuchte er später erfolgreich, die Spannungen zwischen republikanischer Parlamentsmehrheit und demokratischer Führung unter Barack Obama um die Schuldenobergrenze zu lösen - und trug damit seinen Teil dazu bei, dass es nicht zu einem Regierungsstillstand kam.

Weggefährten beschreiben Powell als einen ruhigen, ausgleichenden Mann mit guten Manieren. Niemals würde er aufbrausen, Powell ist kein Spalter, eher ein Brückenbauer. Die "Washington Post" bezeichnete ihn als "nervtötend normal". Powell wohnt in Chevy Chase, einer guten Gegend nahe Washington, spielt Golf und hat eine seltsame Angewohnheit: Er wiederholt gern die Sätze seiner Gesprächspartner. Rückwärts.





Schlagwörter

US-Notenbank, FED, Jerome Powell

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-11-02 20:16:37
Letzte ─nderung am 2017-11-02 20:21:29



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