• Artikel vom 05.01.2012, 14:56 Uhr

Österreich

Update: 05.01.2012, 15:00 Uhr
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Umsatzplus dank des guten Geschäfts rund um Feiertage

Frohe Weihnachten für den Handel


  • Adventzeit verlief eher enttäuschend.

Das Weihnachtsgeschäft konnte am Ende doch noch zufriedenstellen. - APAweb/dpa/Kay Nietfeld

Das Weihnachtsgeschäft konnte am Ende doch noch zufriedenstellen. APAweb/dpa/Kay Nietfeld

Wien. Der Handel zeigt sich mit dem Nach-Weihnachtsgeschäft zufrieden: Im Dezember wurden insgesamt etwas mehr als 1,6 Mrd. Euro zum normalen Umsatz zusätzlich erwirtschaftet. "Das gesamte Weihnachtsgeschäft ist gut gelaufen. Zu Beginn hat keiner mit dem erreichten Plus von 4 Prozent gerechnet", so Roman Seeliger, stellvertretender Geschäftsführer der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer (WKÖ) zur APA. Inflationsbereinigt (real) bleibt auch ein kleines Plus übrig.

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  "Die Woche vor und nach Weihnachten haben wir ein Umsatzplus erzielt", erklärte Richard Lugner von der Lugner City in Wien. In den vier Adventwochen habe man den Vorjahresumsatz hingegen nicht erreicht. Am 23. Dezember wurde in der Lugner City mit 1,03 Mio. Euro am kräftigsten eingekauft. Besonders gelitten habe der Bekleidungs-und Sportartikelhandel unter dem warmen Wetter: Lugner freut sich nun auf winterliche Temperaturen: "Irgendwann müssen die Menschen Winterbekleidung und Schuhe sowie Wintersportgeräte kaufen", betonte Lugner. Wenn es schneit, sollten die Umsätze im Jänner deutlich zulegen.

  Gutscheine waren auch 2011 ein gefragtes Weihnachtsgeschenk, wenn auch nur schätzungsweise 5 Prozent des Weihnachtsumsatzes von 1,6 Mrd. Euro mit Gutscheinen erzielt wurden. "Die Tendenz ist stark steigend in den vergangenen Jahren", so Seeliger. Von den gekauften Geschenken würden 3 bis 5 Prozent wieder umgetauscht. Oftmals werde dann noch zusätzlich eingekauft.

  Für 2011 rechnet die WKÖ mit einer "schwarzen Null" für den österreichischen Handel. Inflationsbereinigt könnte es laut Seeliger auch einen "leichten Rückgang" geben. 2012 habe die Branche "sehr schwierige Zeiten" vor sich. Die Auswirkungen des geplanten Sparpakets auf die Konsumkraft und die Gesamtwirtschaft seien noch nicht abschätzbar.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2012-01-05 14:59:43
Letzte Änderung am 2012-01-05 15:00:31


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