Berufliche Rehabilitation für unter 50-Jährige
32.000 Menschen sollen eine berufliche Neuorientierung erhalten, teilweise eine fachliche Ausbildung mit Lehrabschluss (300 Millionen Euro sind dafür bis 2016 vorgesehen).

Integrationsmaßnahmen für Arbeitsfähige mit gesundheitlichen Problemen
Für 45.000 Menschen werden berufskundliche Gutachten, individuelle Beratung, Qualifizierungen und Beschäftigungsförderungen zum Wiedereinstieg zur Verfügung gestellt (Investitionen von 210 Millionen Euro).
fit2work
Bei drohender Invalidität und/oder Berufsunfähigkeit wird frühzeitig interveniert. Das Programm wurde 2011 begonnen und wird heuer ausgebaut (44 Millionen Euro bis 2016).
Beschäftigungsförderung für ältere Arbeitslose
Zu den bestehenden Einstiegshilfen sollen durch Lohnsubventionen 40.000 über 50-Jährige, die von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind, bis 2016 einen Job bekommen (84 Millionen Euro).
Keine Invaliditätspension unter 50 Jahren
Es wird keine Invaliditätspension aufgrund von Berufsschutz unter 50 gewährt. Diese Gruppe wird ins AMS transferiert und erhält Rehabilitation (zunächst zu Mehrkosten). Qualifikationsmaßnahmen sollen möglichst keine Berufsniveauverschlechterung bringen.
Gesundheitsstraße
Es wird kein Pensionsvorschuss mehr bis zur letztinstanzlichen Gewährung einer I-Pension gezahlt, sondern nur noch für den kurzen Zeitraum zwischen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit und Pensionszuerkennung. Stattdessen gibt es Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Krankengeld oder Mindestsicherung (Einspareffekte bis 2016 von 306 Millionen Euro geplant).
Altersteilzeit bis zum Regelpensionsalter
Frauen können bis 60, Männer bis 65 Altersteilzeit in Anspruch nehmen – ohne diese zu blocken (115 Millionen an Investitionen stehen 197 Millionen Euro durch Einsparungen bei der Pension und zusätzlichen Steuer- und SV-Einnahmen gegenüber).