• vom 16.04.2012, 14:35 Uhr

Österreich

Update: 16.04.2012, 15:10 Uhr

Arbeitsmarkt

Wenn das AMS zu Besuch kommt




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  • Gezielte Vor-Ort-Beratung für Unternehmen zu Personalsuche und Förderungen
  • Das Arbeitsmarktservice tourt noch bis Juni durch Österreich.

Wien.

Potenzielle Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammenzubringen ist die Hauptaufgabe des Arbeitsmarktservice.fotolia

Potenzielle Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammenzubringen ist die Hauptaufgabe des Arbeitsmarktservice.fotolia Potenzielle Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammenzubringen ist die Hauptaufgabe des Arbeitsmarktservice.fotolia

(ede) Das österreichische Arbeitsmarktservice ist nicht nur ein Ort, an den Jobsuchende pilgern: Das AMS geht auch aktiv in die Betriebe. Mehr als 7000 Unternehmen werden derzeit im Rahmen der Aktion "AMS on tour" besucht und über die Angebote des AMS informiert. Dabei werden die Betriebe auch nach freien Stellen durchleuchtet.

AMS-Vorstand Johannes Kopf berichtet: "Mit gezielter Beratung und Service haben es unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kampagnenzeitraum des Vorjahres geschafft, 17.000 freie Stellen für jobsuchende Personen zu akquirieren."

"New Skills"-Schulungen für Qualifikationen der Zukunft
Am 19. März fiel in der Steiermark, in Salzburg und Tirol der Startschuss für die Info-Tour, die bis 22. Juni dauert. Derzeit sind Niederösterreich und das Burgenland dran, gefolgt von Kärnten und Oberösterreich. Wien und Vorarlberg bilden den Abschluss.

Die AMS-Beraterinnen und -Berater für Unternehmen sind in ganz Österreich in Autos, auf denen das Tour-Logo prangt, unterwegs, um in persönlichen Gesprächen Betriebe in Fragen rund um Personalsuche, E-Services und Förderungen zu beraten.

Das Arbeitsmarktservice bringt sich darüber hinaus auch als Trendscout am Arbeitsmarkt ein. Im Rahmen des Projekts "New Skills" erarbeitet das AMS gemeinsam mit Experten aus namhaften Unternehmen sowie Aus- und Weiterbildungsinstituten, welche Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen in Zukunft benötigt werden, und schafft passende Schulungen.

Die AMS-Betriebsbetreuer informieren Unternehmen im Rahmen der Kommunikationskampagne über die geplanten New-Skills-Schulungen beziehungsweise über Jobsuchende in ihrer Region, die die New-Skills-Schulungen bereits absolviert haben und die nun als Fachkräfte am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Die Zusammenarbeit mit dem AMS wird von führenden heimischen Unternehmen geschätzt. "Das AMS kennt unser Unternehmen und unsere Ansprüche genau und kann uns daher passende Kandidatinnen und Kandidaten vermitteln", stellt etwa Sonja Marchhart, Konzernpersonalleiterin bei der Heimwerker-Handelskette bauMax, dem AMS ein gutes Zeugnis aus. bauMax beschäftigt in Österreich zurzeit über 4000 Mitarbeiter. Jährlich sind durchschnittlich 800 freie Stellen zu besetzen.

"Unser persönlicher Personalvermittler"
"Unsere Marktleiterinnen und -leiter melden ihren Bedarf zuerst an unsere Zentrale in Klosterneuburg, die das Jobinserat dann auf der Firmenwebsite veröffentlicht", erzählt Marchhart über den Recruiting-Prozess. "Unser Key Accounter Markus Tobolka vom AMS Niederösterreich übernimmt diese Ausschreibungen und leitet sie intern an die richtigen Bezirke und Regionen weiter."

Auch der burgenländische Mineralwasserabfüller Waldquelle setzt auf das Arbeitsmarktservice: "Das AMS ist unser persönlicher Personalvermittler", sagt Waldquelle-Geschäftsführer Herbert Czech. Sein Unternehmen wird von Marc Beisteiner vom AMS Oberpullendorf betreut. Seine Aufgabe sei es, Arbeitgeber und Arbeitssuchende zu verbinden. "Wir kennen beide Seiten", betont Beisteiner.

Im vergangenen Jahr hat das AMS rund 400.000 Stellen besetzt, heuer sollen es wieder genauso viele werden, sagt Sprecherin Beate Sprenger.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-04-16 14:41:04
Letzte Änderung am 2012-04-16 15:10:24


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