• vom 16.05.2012, 10:39 Uhr

Österreich

Update: 16.05.2012, 11:06 Uhr
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Inflation ging im April leicht auf 2,3 Prozent zurück

Wohnen, Wasser und Energie werden immer teurer



  • Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke.

Der Pensionistenpreisindex (PIPH) stieg im April ebenfalls um 2,3 Prozent, nach 2,5 Prozent im März und 2,6 Prozent im Februar. Höhere Preise für Gesundheitspflege, Sozialschutzdienstleistungen sowie Heizöl und Gas ließen den Index stärker steigen als den VPI.

Der Pensionistenpreisindex (PIPH) stieg im April ebenfalls um 2,3 Prozent, nach 2,5 Prozent im März und 2,6 Prozent im Februar. Höhere Preise für Gesundheitspflege, Sozialschutzdienstleistungen sowie Heizöl und Gas ließen den Index stärker steigen als den VPI.APAweb Der Pensionistenpreisindex (PIPH) stieg im April ebenfalls um 2,3 Prozent, nach 2,5 Prozent im März und 2,6 Prozent im Februar. Höhere Preise für Gesundheitspflege, Sozialschutzdienstleistungen sowie Heizöl und Gas ließen den Index stärker steigen als den VPI.APAweb

Wien. Die Teuerung hat in Österreich auch im April an Dynamik verloren. Die Inflationsrate ist im April 2012 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres leicht auf 2,3 Prozent (März: 2,4 Prozent, Februar: 2,6 Prozent) zurückgegangen. Das war der niedrigste Wert seit Dezember 2010 (2,3 Prozent), teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Hauptpreistreiber waren "Wohnung, Wasser und Energie" mit Preisanstiegen von durchschnittlich 3,4 Prozent. Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Hier betrug der Anstieg im Jahresabstand nur 1,7 Prozent. Gegenüber dem Vormonat März stiegen die Preise um 0,4 Prozent.


Restaurants, Hotels und Freizeit
Der für die Eurozone errechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex betrug im April ebenfalls 2,3 Prozent - nach 2,7 Prozent im März und 2,6 Prozent im Februar. Vor allem Restaurants und Hotels, Freizeit- und Kulturdienstleistungen sowie Treibstoffe wirkten sich hier verteuernd aus. Gedämpft wurde der HVPI durch Ausgaben für die Instandhaltung von Wohnungen sowie Versicherungsdienstleistungen, weil sie geringer gewichtet werden als im VPI.

Der Pensionistenpreisindex (PIPH) stieg im April ebenfalls um 2,3 Prozent, nach 2,5 Prozent im März und 2,6 Prozent im Februar. Höhere Preise für Gesundheitspflege, Sozialschutzdienstleistungen sowie Heizöl und Gas ließen den Index stärker steigen als den VPI. Kompensiert wurde dieser Anstieg durch die geringer gewichteten Preisanstiege bei Treibstoffen und Mieten. Zusätzlich dämpften Verbilligungen bei Obst.

Inflation in Eurozone im April auf 2,6 Prozent gesunken
Der Preisauftrieb in der Eurozone ist im April gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 auf 2,6 Prozent gesunken. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, gab es auch in der EU-27 mit 2,7 Prozent einen Rückgang. In Österreich betrug im Jahresabstand die Preissteigerung 2,4 Prozent.

Im Vergleich zum März 2012 gab es im April sowohl in der Eurozone als auch in der EU-27 einen Anstieg von je 0,5 Prozent. Für Österreich lag der Wert bei 0,3 Prozent. Hier lag Griechenland mit 2,9 Prozent an der Spitze, Bulgarien mit 0,1 Prozent hatte die geringste Preissteigerung aufzuweisen.

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Schweden (1,0 Prozent), Griechenland (1,5 Prozent) und Irland (1,9 Prozent) gemessen und die höchsten in Ungarn (5,6 Prozent), Estland (4,3 Prozent) sowie in Polen und Tschechien (je 4,0 Prozent).

Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im April 2012 waren Alkohol und Tabak (4,7 Prozent), Verkehr (4,3 Prozent), sowie Wohnung (3,9 Prozent). Die Hauptkomponenten mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Nachrichtenübermittlung (-3,1 Prozent), Erziehung und Unterricht (0,7 Prozent) sowie Freizeit und Kultur (0,8 Prozent).

Nachfolgend die Reihenfolge der Länder nach der Höhe der jährlichen Inflationsraten vom April 2012: Ungarn (5,6 Prozent), Estland (4,3), Polen und Tschechien (je 4,0), Malta (3,8), Italien und Slowakei (je 3,7), Zypern (3,6), Litauen (3,3), Finnland und Luxemburg (3,0), Portugal, Belgien und Slowenien (je 2,9), Niederlande und Lettland (2,8), Österreich und Frankreich (je 2,4), Dänemark (2,3), Deutschland (2,2), Spanien und Bulgarien (je 2,0), Irland und Rumänien (je 1,9), Griechenland (1,5) und Schweden (1,0). Keine Daten lagen von Großbritannien vor.




Schlagwörter

Inflation, Teuerung

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-16 10:41:10
Letzte Änderung am 2012-05-16 11:06:25


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