• vom 14.06.2012, 19:12 Uhr

Österreich

Update: 14.06.2012, 19:34 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Betriebsrat billigt ungewöhnlichen Deal

Abgewanderte AUA-Piloten dürfen als Freelancer zurückkehren



  • 42 Piloten springen ein, um Betrieb aufrechterhalten zu können.

Wien. Der Betriebsrat Bord hat einem ungewöhnlichen Deal mit dem Vorstand der AUA zugestimmt: Weil aufgrund des Abgangs von 117 Piloten ab Juli zu wenig fliegendes Personal vorhanden ist, kann die Airline je nach Bedarf auf wahrscheinlich bis zu 42 Piloten zurückgreifen, die das Unternehmen im Zuge des Betriebsübergangs zur Tyrolean (mit hohen Abfertigungszahlungen) verlassen haben. Dies berichtet die Tageszeitung "Der Standard" in ihrer Freitagausgabe.

Als Folge des Betriebsübergangs an Tyrolean musste die AUA 70 Mio. Euro für Abfertigungszahlungen aufwenden.

Die Rückkehr per Einzelvertrag soll bis Ende November limitiert sein, der Betriebsrat muss bei jedem einzelnen, der als Freelancer zum Einsatz kommt, seine Zustimmung geben. Die Bezahlung erfolgt nach Blockstunden oder per Tag. Für einen Bangkok-Flug (vier Tage unterwegs, zwei mal elf Stunden Flugzeit) würde ein Kapitän rund 4.000 Euro bekommen.

Langstreckenpiloten gefragt
Gesucht würden de facto nur Langstreckenpiloten, weil auf der Kurz- und Mittelstrecke geleaste Flieger samt Mannschaft von Lufthansa, Swiss, Augsburg Air und Welcome Air zum Einsatz kommen.

Der Betriebsrat, der sich in den letzten Monaten gegen den Einsatz von Freelancern stark gemacht hat, befürchtet laut Bericht wegen der hohen Kosten für die Auslagerung von Flügen und der ungewissen Kundenreaktionen, dass sich die Lufthansa möglicherweise zu einer massiven Kürzung speziell auf der Langstrecke entscheidet. Die AUA würde dann zu einem reinen Zubringer verkommen.




Schlagwörter

Luftfahrt, AUA

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-14 19:33:58
Letzte Änderung am 2012-06-14 19:34:56


Beliebte Inhalte



Herbert Stepic am Freitag vor der Presse. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Stepic stolperte über seine publik gewordenen privaten Offshore-Geschäfte.
  • weiter

Mehr als 5000 "Siemensianer" arbeiten derzeit noch in der neuen "Siemens-City" in Wien-Floridsdorf. - apa
  • Auch in Österreich wackeln bis zu 1000 Arbeitsplätze
  • weiter

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

  • Was die Dorf-Genossen schafften, reicht heute von Rust bis Russland.
  • weiter

Die blauen Pillen werden deutlich billiger. - Foto: Pfizer
  • Pfizer will direkt übers Internet verkaufen
  • weiter

Herbert Stepic am Freitag vor der Presse. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Stepic stolperte über seine publik gewordenen privaten Offshore-Geschäfte.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

Durch die Betriebsversammlungen der Eisenbahner kann es heute zu Verspätungen im Zugverkehr kommen. - APAweb/HERBERT PFARRHOFER
  • Einige Zugsausfälle im Nahverkehr.
  • weiter

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

Keine Wachstumsimpulse für die heimische Produktion durch Aufträge aus dem Ausland.  (Symbolbild: Stahlarbeiter) - APA/HANS KLAUS TECHT
  • Letztes nennenswertes Quartalswachstum liegt schon ein Jahr zurück.
  • weiter




Werbung



Die Akte Hypo - Bild: APAweb

Firmenmonitor






Stammgast beim Life Ball: Bill Clinton.

Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971, Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers.

Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. "Erstbegehung" des Wiener Wahrzeichens:  Slackliner Christian Waldner arbeitete sich in 60 Metern über dem Boden Schritt für Schritt vom großen Steffl-Turm (Südturm) bis zum südlichen Heidenturm vor und tänzelte nach kurzer Verschnaufpause wieder retour. Der Drahtseilakt dauerte rund zehn Minuten.

Werbung