• vom 29.08.2012, 18:04 Uhr

Österreich

Update: 29.08.2012, 18:26 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Frankenkredite: Volumen gesunken



  • Fremdwährungskredite in Höhe von 35,9 Milliarden Euro haften derzeit aus.

Wien. (kmö) Das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten privater inländischer Haushalte geht weiter spürbar zurück. Das bestätigt Klaus Grubelnik, Sprecher der Finanzmarktaufsicht (FMA), der "Wiener Zeitung." Mit Ende Juni 2012 betrug das sogenannte FX-Kreditvolumen nur 35,6 Milliarden, das sind 3,7 Milliarden Euro oder 9,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Vergleich zum ersten Quartal 2012 machte der Rückgang 1,3 Milliarden Euro oder 3,7 Prozent aus.

Seit dem Stopp der Neuvergabe von Fremdwährungskrediten an Private im Herbst 2008 sind die Fremdwährungskredite sogar um zwölf Milliarden Euro beziehungsweise um mehr als ein Viertel gesunken.

Insgesamt fiel der Fremdwährungsanteil privater Haushalte an den gesamten Krediten auf 27 Prozent, das ist der tiefste Wert seit acht Jahren. Das Gros der Kredite in fremden Währungen, nämlich 93,2 Prozent, entfällt auf den Schweizer Franken, der Rest beinahe auf den japanischen Yen.

"Dieser nachhaltige und verstärkte Rückgang des aushaftenden Volumens an Fremdwährungskrediten zeigt, dass die Maßnahmen der FMA zur Risikobegrenzung greifen und zunehmend Schweizer-Franken-Kredite in Euro-Kredite konvertiert werden", erklären die FMA-Vorstände Helmut Ettl und Kurt Pribil. "Dazu trägt sicher auch bei, dass die Schweizer Nationalbank den Wechselkurs des Schweizer Franken zum Euro trotz massiven Aufwertungsdrucks bei einem Kurs von 1,20 verteidigt."

Bis zur Intervention der Schweizer Nationalbank hatte sich der Franken gegenüber dem Euro bereits um 37,5 Prozent aufgewertet.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-29 18:11:03
Letzte Änderung am 2012-08-29 18:26:24


Beliebte Inhalte



Roman Leitner ist Honorarprofessor für Finanzstrafrecht an der Universität Graz, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und geschäftsführender Gesellschafter der in Österreich, Schweiz, Mittel- und Osteuropa tätigen LeitnerLeitner GmbH. Er ist dort auf die Beratung in Steuerstrafangelegenheiten spezialisiert. - LeitnerLeitner
  • Welle an Selbstanzeigen in Österreich und Deutschland.
  • weiter

Simpler Schotter oder gefährliche Preistreiber? Der Berg der Kleinstmünzen wird die Experten noch eine Zeitlang beschäftigen. - dpa/Boris Rössler
  • Abschaffung der kleinsten Cent-Münzen lassen Verbraucherschützer hellhörig werden.
  • weiter

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

Die Schlupflöcher werden enger, die sicheren Häfen machen dicht: Kapitalflucht wird schwieriger. - WZ Online
  • Die EU und die OECD wollen "automatischen Informationsaustausch" als Standard.
  • weiter

Ergänzen sich gut als Interessensvertreter der Hotellerie: die Wienerin Michaela Reitterer und der Vorarlberger Gregor Hoch. - M. Hetzmannseder
  • Lehrlinge, Steuern, Online-Vertrieb: ein Anliegen des neuen Präsidentenduos der Hoteliervereinigung.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Notenbank-Direktor Ittner: Seit 2002 erzielt Österreichs Volkswirtschaft Leistungsbilanzüberschüsse.
  • Leistungsbilanz für 2012 weist
  • 5,5 Milliarden Euro Überschuss aus.
  • weiter

Der Pfad zum Nulldefizit dürfte durch die Kosten für die Hypo versperrt sein. - apa
  • Erst wurden Probleme mit Hypo oder Kommunalkredit auf die lange Bank geschoben, jetzt bricht Hektik aus.
  • weiter

Milliardenloch Banken: Wie viel die Steuerzahler noch nachwerfen müssen, ist offen. - fotolia
  • 4,8 Milliarden für Bankenhilfe könnten sich rasch um 2,5 Milliarden erhöhen.
  • weiter

  • In Europa besitzen fünf Firmen die Hälfte aller Patente auf Pflanzen.
  • weiter




Werbung



Die Akte Hypo - Bild: APAweb

Firmenmonitor






Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung