Wien.Der Bedarf an Sand, Kies und Festgesteinen, die vor allem im Haus- und Straßenbau in großen Mengen gebraucht werden, kann in allen Regionen Österreichs noch viele Jahre gedeckt werden. Sand- und Kiesvorkommen sind für mindestens 50 und Festgesteine für mindestens 100 Jahre vorhanden. Das ist das zentrale Ergebnis der Erhebungen, die im ersten "Österreichischen Rohstoffplan" zusammengefasst sind.
Im Zuge des geologischen Großprojekts wurde das gesamte Bundesgebiet auch hinsichtlich Erz- und Mineralvorkommen, die nicht mit anderen Nutzungsformen, wie Umweltschutzgebieten oder der Landwirtschaft in Konflikt stehen, durchleuchtet. Der "Rohstoffplan" wird auch auf der von Mittwoch bis Freitag in Leoben stattfindenden europäischen Rohstoffkonferenz "Eumicon 2012" Thema sein und gilt in der EU als vorbildhaft.
Bei der Versorgung mit Baurohstoffen rechne sich angesichts des geringen Preisniveaus ein Transport über mehr als 30 Kilometer nicht, sagt der Leiter der Abteilung Rohstoffpolitik im Wirtschaftsministerium und Herausgeber des "Rohstoffplans", Leopold Weber. Bei Erzen oder Industriemineralien sehe es anders aus. Aber auch hier gebe es Vorkommen - Antimon, Lithium, Mangan, Wolfram, Edelmetalle -, deren Abbau möglicherweise erst später interessant werde. Damit der Zugang dazu - etwa durch den Bau einer Straße - nicht erschwert werde, empfiehlt der Bericht, konkrete Rohstoffschutzgebiete einzurichten.
Wien/Wals. Beim Baukonzern Alpine seien eine Reihe von Bereichen nicht Teil der Insolvenz, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Mittwoch...weiter