London/Wien. Erst 2011 fusioniert und schon ein Übernahmekandidat? Der britische "Guardian" berichtet, dass der österreichisch-britische Sportwettenanbieter bwin.party schon bald geschluckt werden könnte. Angeblich gibt es gleich mehrere Interessenten für das Unternehmen.
Namentlich bekannt ist vorerst nur die malaysische Genting. Weiters spitzten ein australischer Konzern sowie ein Konsortium auf bwin.party. Als Angebotspreis werden 180 Pence je Aktie kolportiert, momentan notiert das Papier bei 105,3 Pence.
bwin.party reduzierte im ersten Halbjahr 2012 seinen Verlust und setzte mehr um. In den ersten sechs Monaten 2012 bewegte sich der Konzern, der 2011 aus der Wiener bwin und der britischen PartyGaming hervorgegangen ist, immer noch tief in den roten Zahlen, wenngleich der Verlust auf 21,3 Mio. nach 41 Mio. Euro schrumpfte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus fortgeführten Tätigkeiten stieg dank Umsatzwachstums und Synergieeffekten um 13 Prozent auf 92,3 Mio. Euro. Der Umsatz legte leicht um 3 Prozent auf 410 Mio. Euro zu.