• vom 29.09.2012, 10:10 Uhr

Österreich

Update: 29.09.2012, 15:30 Uhr
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Studie über beliebteste Arbeitgeber

Akademiker huldigen Red Bull und IBM



  • Auch Voestalpine, Google und Raiffeisen gelten als attraktive Unternehmen.

Nicht nur für Fußballer, auch bei Uni-Absolventen ist Red Bull ein beliebter Arbeitgeber. - APAweb / dpa / Jan Woitas

Nicht nur für Fußballer, auch bei Uni-Absolventen ist Red Bull ein beliebter Arbeitgeber. APAweb / dpa / Jan Woitas

Wien. Red Bull und IBM stehen in der Gunst von heimischen Uni-Absolventen hoch im Kurs: Bei Wirtschaftsakademikern ist Red Bull nach wie vor der beliebteste Arbeitgeber, 15,5 Prozent wünschen sich einen Job beim Getränkehersteller. Unter Absolventen von Ingenieurswissenschaften und IT landet IBM an der Spitze (10,8 Prozent) und verdrängt damit die Voestalpine von Platz eins, wie das Absolventenbarometer 2012 des Berliner Beratungsunternehmen Trendence zeigt. Für die Studie wurden in Österreich mehr als 7.800 Neo-Akademiker befragt, insgesamt haben 340.000 Personen aus 24 europäischen Ländern teilgenommen.

In den Top Ten der attraktivsten Arbeitgeber landen bei den Wirtschaftsabsolventen außerdem die Raiffeisen Zentralbank, Apple, BMW, l'Oreal, Google, McKinsey & Company, die Europäische Zentralbank, KPMG und die OMV. Für Ingenieurswissenschafter und IT-Absolventen ist Google laut der Studie der zweitattraktivste Arbeitgeber, gefolgt von Apple, Fraunhofer, Microsoft, Baxter, Siemens, A1 Telekom Austria, BMW und der voestalpine.

Red Bull profitiert von gutem Image
Die Top-Position von Red Bull ist eines von mehreren Ergebnissen der Studie, mit denen österreichische Absolventen im Vergleich zu ihren europäischen Fachkollegen aus der Reihe tanzen: "Auf dem österreichischen Markt hat Red Bull eine Sonderstellung", betont Jörn Klick, Senior Account Manager bei Trendence, in einer Stellungnahme gegenüber der APA. In anderen europäischen Ländern läuft Red Bull bei den Wunscharbeitgebern bloß unter ferner liefen. In Österreich aber stehe das Unternehmen unter anderem für "attraktive Produkte, spannende Arbeitsaufgaben und eine ausgeglichene Work-Life-Balance", hebt Klick hervor.

Auf Status und Prestige hingegen achten österreichische Jungakademikern im europäischen Vergleich besonders wenig. Wichtig bis sehr wichtig sind für sie gute Karrierechancen, persönliche Weiterentwicklung im Unternehmen und attraktive Arbeitsaufgaben. In Österreich sind die befragten Jungakademiker außerdem deutlich optimistischer als in anderen europäischen Ländern: So machen sich nur 27 Prozent der angehenden Informatiker und Ingenieure Sorgen um ihre berufliche Zukunft - im europäischen Durchschnitt sind es doppelt so viele.

Außerdem erwarten die Österreicher, dass sie schneller und mit weniger Bewerbungen einen geeigneten Job finden. Und auch beim Jahres-Einstiegsgehalt sind sie hoffnungsfroher als Jungakademiker in anderen europäischen Ländern: Die angehenden Wirtschaftswissenschafter rechnen mit fast 35.000 Euro (Europa-Durchschnitt: 21.500 Euro), Ingenieure und IT-Absolventen mit 34.400 Euro (26.400 Euro).




Schlagwörter

IBM, Red Bull, Arbeitsmarkt

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-29 10:17:18
Letzte Änderung am 2012-09-29 15:30:24


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