• vom 17.10.2012, 18:01 Uhr

Österreich

  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



CDS-Verbot für die heimischen Versicherungen



Wien. (kle) Ab sofort ist heimischen Versicherern das Begeben bzw. Verkaufen sogenannter Credit Default Swaps (CDS) verboten. Das hat die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), wie sie am Mittwoch bekanntgab, in einem Rundschreiben an alle in Österreich tätigen Versicherungsunternehmen klargestellt. Bei CDS - vereinfachend wird von Kreditausfallversicherungen gesprochen - handelt es sich um hochriskante Finanzprodukte, durch die in der Krise vor allem europäische Banken ins Schleudern gekommen waren.

Anlass für das jetzige Verbot war, dass sich in der österreichischen Versicherungsbranche "vereinzelt kleinere Positionen" von CDS gefunden hätten, wie FMA-Sprecher Klaus Grubelnik auf Anfrage der "Wiener Zeitung" erklärte. "Damit das nicht grassiert und in der Folge größere Volumina erreicht, haben wir präventiv einen Riegel vorgeschoben."

Laut FMA repräsentieren CDS als Finanzprodukte "keine versicherungseigentümlichen Geschäfte": Mit dem Verbot solcher versicherungsfremden Geschäfte "soll verhindert werden, dass Versicherungsunternehmen abseits ihres Versicherungsgeschäftes und der dafür vorgesehenen Schutzvorschriften Risiken eingehen, die ihr Geschäftsergebnis und dadurch auch die Interessen der Versicherten beeinträchtigen oder gefährden können".




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-17 18:08:02


Beliebte Inhalte



An der Existenz des Bauriesen hängen Tausende Jobs. Die Alpine selbst beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter (zu gleichen Teilen im In- und Ausland). - APAweb/BARBARA GINDL
  • Geschäftsführung strebt Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung an
  • weiter

Die am Mittwoch angemeldete Insolvenz des Bauriesen Alpine ist eine der größten Pleiten der Zweiten Republik und könnte vom Volumen der Verbindlichkeiten her alles bisher Dagewesene übertreffen. - APAweb/dpa/dpaweb
  • 6.483 Dienstnehmer und 8.000 Gläubiger betroffen.
  • Erste Gläubigerversammlung findet am 4. Juli statt.
  • weiter

  • EU-Beitritt am 1. Juli trifft Kroatien in der Rezession - Geldgeber gesucht.
  • weiter

Der Alpine-Konzern kämpft erneut ums Überleben. - apa/Gindl
  • Bedingung: Neue Kapitalspritze durch FCC und Beteiligung der Anleihegläubiger.
  • weiter

Der letzte Auftritt: EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure (l.) und OeNB-Vizegouverneur Wolfgang Duchatczek am Montag, 22. April 2013, anl. der Vorstellung des neuen 5-Euro-Scheines in der Nationalbank in Wien. - APA/HERBERT NEUBAUER
  • Anwälte Duchatczeks: Suspendierung durch Notenbankgesetz nicht gedeckt.
  • weiter

  • Von der Gläubiger-Verantwortung und der Schuld der Kreditnehmer. Ein Essay.
  • weiter

Die OECD sieht einen ökonomische Mehrwert der Migration. - © ThorstenSchmitt - Fotolia.com
  • EU-Kommission: Europa soll für qualifizierte Arbeiter attraktiver werden.
  • weiter

Gekommen, um wieder zu gehen: Gottwald Kranebitter will Hypo Alpe Adria verlassen. - apa/Techt
  • Fimbag soll aufgewertet werden und "Bad Bank" steuern.
  • ÖVP will Fekter nicht mehr in nächster Regierung haben - Hoffen auf Brüssel.
  • weiter

Die Österreicher halten sich beim Neuwagenkauf zurück. - APAweb / APA, Barbara Gindl
  • Mehr Motorräder zugelassen.
  • weiter

An der Existenz des Bauriesen hängen Tausende Jobs. Die Alpine selbst beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter (zu gleichen Teilen im In- und Ausland). - APAweb/BARBARA GINDL
  • Geschäftsführung strebt Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung an
  • weiter




Werbung



Die Akte Hypo - Bild: APAweb

Firmenmonitor






Schwere Unwetterschäden nach einem Murenabgang im Ortskern von Hallstatt aufgenommen am Mittwoch, 19. Juni 2013. Nach einem heftigen Unwetter ist der Mühlbach über die Ufer getreten wobei eine Mure den Ortskern von Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut beschädigt hat.

Ein Fahrrad an einer Kreuzung mitten im 9. Bezirk war der etwas ungewöhnliche Rastplatz für ein Bienenvolk. Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt.

19.6.2013: Ein Turopolje-Schwein schwimmt in einem Teich im Tierpark in Schleswig-Holstein. Die robusten Schweine stammen ursprünglich aus den Flussniederungen der Save in Kroatien. Die Turopolje sind ausgezeichnete Schwimmer, die sich bei Überschwemmungen die Nahrung auch unter Wasser suchen und sogar nach Muscheln tauchen. Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück.

Werbung