• vom 23.10.2012, 18:12 Uhr

Österreich

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Kasachstan wirbt um Maschinenbauer



  • 19 Projekte im Volumen
  • von 180 Millionen Euro fixiert.

Wien.



Der kasachische Staatspräsident Nursultan Nasarbajew, der Montag und Dienstag in Wien weilte, hat österreichische Unternehmen eingeladen, in Kasachstan zu investieren. Vor allem an einem Know-how-Transfer bei der Rohstoffverarbeitung sei man interessiert, etwa Maschinenbau für die Erdgas- und Erdölindustrie. Als Anreiz für die Unternehmen führte er die geringe Einkommensbesteuerung von 10 Prozent an, andererseits die Zollunion mit Russland und Weißrussland, die einen Markt von 170 Millionen Menschen garantiere.

Bereits jetzt sind in Kasachstan mehr als 50 österreichische Unternehmen tätig, allen voran die OMV und die Bank Austria (ATF Bank). Das bilaterale Handelsvolumen mit dem Land beträgt 1,6 Milliarden Euro, allerdings wogen die österreichischen Exporte nur 196 Millionen, knapp 1,4 Milliarden Euro betrafen Einfuhren - hauptsächlich Erdöl.

Am Dienstag hat Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner bereits 19 Projekte mit einem Volumen von 180 Millionen Euro mit Kasachstan fixiert. Insgesamt soll die kasachische Road Map 30 Projekte mit einem Volumen von 500 Millionen Euro beinhalten, die bis 2015 realisiert werden sollen, berichtete der "Kurier".

Grüne Kritik an Menschenrechtsverletzungen
Massive Kritik daran, dass Nasarbajew in Wien hofiert und die "katastrophale Menschenrechtslage in Kasachstan" einfach verschwiegen werde, übte die grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun. "Aber was ist mit den mehr als 70 ermordeten Arbeitern von Schanaosen?" Diese sollen während eines Streiks von Sicherheitskräften getötet worden sein. Der kasachische Präsident hatte dazu am Montag erklärt, dass es 14 Tote gegeben habe und die Täter in offenen Gerichtsverfahren wegen konkreter Straftaten verurteilt worden seien.




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Dokument erstellt am 2012-10-23 18:18:25


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