• vom 31.10.2012, 08:07 Uhr

Österreich

Update: 31.10.2012, 08:15 Uhr
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Für das Gesamtjahr 2012 wird aber ein Betriebsverlust erwartet

AUA rutscht in die schwarzen Zahlen



  • Sondereffekt ausschlaggebend.

Die AUA hebt bilanztechnisch wieder ab. - Wiener Zeitung / Andreas Pessenlehner

Die AUA hebt bilanztechnisch wieder ab. Wiener Zeitung / Andreas Pessenlehner

Wien/Schwechat. Die üblicherweise stärkeren Sommermonate und erste Früchte des harten Sparprogramms haben der AUA (Austrian Airlines) für die ersten neun Monate 2012 die ersten schwarzen Zahlen seit fünf Jahren gebracht. Im Gesamtjahr 2012 wird allerdings weiter ein Betriebsverlust erwartet.

Wie die österreichische Lufthansa-Tochter am Mittwoch mitteilte, lag im 3. Quartal das bereinigte operative Ergebnis mit 61,1 Millionen Euro fast doppelt so hoch wie im 3. Quartal des Vorjahres (31,6 Millionen Euro). Grund dafür waren nach AUA-Angaben volle Flieger über den Sommer und die Kostenbremsen.

Auch von Jänner bis September blieb bereinigt ein kleiner operativer Gewinn von 5,9 Millionen Euro über, nach einem Betriebsverlust von 31,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Sondereffekt sorgt für schwarze Zahlen

Im ersten Halbjahr hat die AUA dank eines bilanziellen Sondereffekts in dreistelliger Millionenhöhe (Umstellung im Pensionssystem nach dem Betriebsübergang von Austrian auf Tyrolean) schon schwarz bilanziert. Unter Einbeziehung dieser Sondereffekte (also unbereinigt) lag der Betriebsgewinn nach neun Monaten bei 73 Millionen Euro. Mitsamt dieser Sondereffekte wird die AUA deshalb auch im Gesamtjahr 2012 operativ positiv sein, unter Abzug der Sondereffekte noch nicht. Der "echte Turnaround" ist vom Vorstand weiter für 2013 angepeilt.

Den Umsatz hat die AUA in den ersten Monaten um 6,4 Prozent auf 1,648 Milliarden Euro gesteigert. Die Passagierzahlen legten bis dahin nur um 2,1 Prozent zu.




Schlagwörter

AUA, Bilanz

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-31 08:11:05
Letzte Änderung am 2012-10-31 08:15:41


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