• vom 04.11.2012, 20:18 Uhr

Österreich

Update: 05.11.2012, 18:11 Uhr

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Bank Austria-Debakel geht weiter




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Von Gerald Jatzek

  • Angekündigter Personalabbau und Arbeitskampf in Italien
  • Verbindungen nach dem Zufallsprinzip
  • Kunden im Ausland gestrandet

Die Unicredit Bank Austria (BA) kommt auch nach eine Woche nach der Umstellung nicht mit dem IT-System EuroSIG zurande. Weiterhin kann sich nur ein Teil der Kontoinhaber einloggen. Andere berichten, dass Überweisungen nur scheinbar angenommen, aber nicht getätigt werden. Weiterhin lassen sich Auflösungserscheinungen während der Arbeit mit den Online-Masken beobachten: Buttons verschwinden, Vorlagen sind einmal vorhanden, dann wieder nicht, Kreditkarten werden nicht gefunden u.s.w.

Information

Die Bank Austria-Soap (was bisher geschah)


Besonders hart trifft es Reisende, die bei der Planung anscheinend völlig übersehen wurden. Entgegen anderslautenden Beschwichtigungen kamen und kommen viele Kunden im Ausland nicht an ihr Bargeld (Die WZ online berichtete).

Krasse Fälle tauchen auf Facebook auf, wo ein unermüdliches Team die Fehler des Managements ausbaden muss. Als Beispiel ein Posting aus Fernost: "ich sitze in BALI und komm nicht an mein GELD ran (...) ICH HOFFE SEHR DASSICH MORGEN GELD BEHEBEN KANN denn ich weiss nicht wie mir die Bank Austria meinen wohlverdienten Urlaub wieder ersetzen will bzw meine jetzigen Probleme in Luft auflösen will- Wie will die Bank Austria das wieder gut machen??? auf diese Antwort bin ich gespannt!"

Trotz des Versprechens, für finanziellen Schaden gerade zu stehen, dürfte es in solchen Fällen schwierig sein, diesen Schaden geltend zu machen. Konkret müssen sich die abrupt verarmten Kunden zwecks Überbrückungshilfe an Botschaften und Konsulate wenden.

Schlecht informierte Kunden

Neben der Tatsache, dass das Unternehmen anscheinend sehenden Auges in die Katastrophe geschlittert ist. wird die Informationspolitik vor der Umstellung kritisiert. Wie hoch der Prozentsatz der Kunden ist, die weder per Brief noch elektronisch informiert wurden, lässt sich nicht sagen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2012-11-04 20:21:17
Letzte Änderung am 2012-11-05 18:11:55



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