• vom 27.02.2014, 13:15 Uhr

Österreich

Update: 27.02.2014, 13:16 Uhr

Wirtschaft

Österreich schielt wieder in den Iran




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  • Großer Ansturm bei Veranstaltung der Wirtschaftskammer: "Halten uns selbstverständlich an die geltenden EU-Sanktionen".

Wien. Die österreichische Wirtschaft schielt nach dem Zwischenabkommen im Atomstreit wieder in den Iran. Dementsprechend großes Interesse gab es bei der "Focus Iran"-Tagung der WKO am Donnerstag in Wien. Mehr als 100 interessierte Unternehmen wurden in mehreren Vorträgen über den Status quo bei Geschäften mit der Islamischen Republik informiert.

Die Wirtschaftskammer Österreich, die mit 60 bis 70 Anmeldungen gerechnet hatte, musste aus Platzgründen sogar einigen Firmen absagen. Vor dem Gebäude demonstrierten Aktivisten der irankritischen Organisation "Stop the Bomb", die der WKO vorwarfen, die geltenden Sanktionen gegen den Iran zu unterlaufen.

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"Verpflichtung"

"Wir als Wirtschaftskammer haben die Verpflichtung, unsere Unternehmen über Potenziale im Iran zu informieren. Wir legen Chancen und Risiken dar und halten uns dabei selbstverständlich an die geltenden EU-Sanktionen", sagte der Regionalmanager Außenwirtschaft Süd- und Südostasien, Hans-Jörg Hörtnagel, der APA.

Es sei auch ein Irrglaube, dass bereits jeder Kontakt und jedes Geschäft mit den Iranern ein Verstoß gegen die Strafmaßnahmen sei, sagte Hörtnagel. Grundsätzlich sei nach EU-Recht Handel mit dem Iran zulässig, solange er nicht gegen Sanktionen verstoße.

Die interessierten Unternehmen bekamen neben aktuellen Zahlen zur iranischen Wirtschaft auch Thesen und Ausblicke zu Chancen und Risiken bei Investitionen im Golfstaat präsentiert. Derzeit sei man in einer Sondierungsphase, lautete der Tenor.




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Dokument erstellt am 2014-02-27 13:15:58
Letzte nderung am 2014-02-27 13:16:28



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