• vom 31.03.2016, 18:10 Uhr

Österreich


Sparquote

Realeinkommen der Österreicher gesunken




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    Wien. Die österreichischen Haushalte haben 2015 nur noch 6,9 Prozent ihres verfügbaren Einkommens beiseitegelegt. Damit erreichte die Sparquote der privaten Haushalte einen neuen Tiefstand, teilte die Statistik Austria mit. Obwohl die realen Einkommen zurückgegangen sind, haben die Österreicher 2015 ihre Konsumausgaben erhöht.

    Die Sparquote in Österreich war schon in den Vorjahren bei 7,8 Prozent (2014) bzw. 7,3 Prozent (2013) gelegen - auch das sei schon "ein verhältnismäßig niedriges Niveau" gewesen, so die Statistik Austria. Vor 20 Jahren lag die Rate noch bei fast 15 Prozent, bis zur Finanzkrise waren es über 10 Prozent. Trotzdem waren die Österreicher auch 2015 immer noch sparsamer als die Bürger des Euroraumes, die (2014) im Schnitt 6 Prozent ihres Einkommens sparten. In der EU lag die Sparquote 2014 bei 3,8 Prozent.


    Höhere Gehälter, geringere Selbständigeneinkommen
    Den Österreichern stand im Vorjahr auch weniger Kaufkraft zur Verfügung als 2014. Denn das verfügbare Einkommen ist zwar 2015 nominell um 0,4 Prozent gestiegen, nach Berücksichtigung der Inflation von einem Prozent entsprach das aber einem realen Rückgang. Die Konsumausgaben legten hingegen um 1,4 Prozent zu - also etwas stärker als die Inflationsrate. In absoluten Zahlen lag das verfügbare Einkommen bei 191,4 Milliarden Euro.

    Löhne, Gehälter und Sozialleistungen (Pensionen) stiegen im Vorjahr mit jeweils nominell 2,7 Prozent deutlich stärker als die Inflationsrate. Selbständigeneinkommen, Betriebsüberschuss und Vermögenseinkommen gingen um 0,5 Prozent leicht zurück. Der Anstieg der Steuern auf Einkommen (plus 6,6 Prozent) und Sozialbeiträge (plus 3,2 Prozent) dämpfte den Anstieg des verfügbaren Einkommens.




    Schlagwörter

    Sparquote, Statistik Austria

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    Dokument erstellt am 2016-03-31 18:14:03



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