• vom 01.12.2016, 09:45 Uhr

Österreich

Update: 01.12.2016, 11:24 Uhr

Arbeitslosigkeit

Lichtblick am Arbeitsmarkt




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Von WZ Online, APA

  • Im November sank die Zahl der Jobsuchenden zum ersten Mal seit fünf Jahren.

Erstmals seit Jahren gibt es ein bisschen weniger Andrang beim AMS. Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 Prozent gesunken. 

Erstmals seit Jahren gibt es ein bisschen weniger Andrang beim AMS. Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 Prozent gesunken. © APAweb / Reuters, Heinz-Peter Bader Erstmals seit Jahren gibt es ein bisschen weniger Andrang beim AMS. Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 Prozent gesunken. © APAweb / Reuters, Heinz-Peter Bader

Wien. Es ist ein Lichtblick, nicht mehr. Die Arbeitslosigkeit ist erstmals seit fünf Jahren leicht zurückgegangen. Ende November waren 429.139 Personen entweder arbeitslos vorgemerkt oder in Schulung, um 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen sank um 1,0 Prozent auf 355.669 Personen. Die Arbeitslosenquote nach österreichischer Berechnung lag bei 9,0 Prozent und ist damit um 0,2 Prozentpunkte gesunken.

"Natürlich ist das nur ein erster Lichtblick, denn angesichts der nach wie vor hohen Zahl an Arbeitssuchenden ist der Arbeitsmarkt von einer Entspannung noch weit entfernt", kommentiert das Sozialministerium am Donnerstag in einer Aussendung die Zahlen. In sieben Bundesländern ging die Arbeitslosigkeit zurück, in Wien und Niederösterreich stieg sie weiter an.

Die Zahl der unselbstständig aktiv Beschäftigten steig um 1,6 Prozent auf 3,515 Millionen.

Anziehende Konjunktur in der Euro-Zone

In der Eurozone kommt dank der anziehenden Konjunktur der Abbau der Arbeitslosigkeit spürbar voran. Die Erwerbslosenquote fiel im Oktober überraschend auf 9,8 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Juli 2009, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Rund 15,91 Millionen Menschen waren bei den Arbeitsämtern als Jobsuchende registriert - 178.000 weniger als im September und 1,12 Millionen weniger als vor einem Jahr.

Die Spanne im Währungsraum ist jedoch nach wie vor groß. Deutschland kommt nach einheitlicher europäischer Rechnung mit 4,1 Prozent auf den niedrigsten Wert, gefolgt von Malta mit 4,9 Prozent. Spitzenreiter in der EU - noch vor Deutschland - ist Tschechien mit 3,8 Prozent und dies bereits den dritten Monat in Folge.

Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit innerhalb von EU und von Euro-Zone in Griechenland mit 23,4 Prozent (im August), in Spanien liegt sie bei 19,2 Prozent.

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Arbeitslosigkeit, AMS

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
Dokument erstellt am 2016-12-01 09:46:37
Letzte nderung am 2016-12-01 11:24:12



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