• vom 14.03.2017, 21:33 Uhr

Österreich


Insolvenzen

Wiener Firmen haben schlechteste Zahlungsmoral




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    Wien. (kle/apa) Unternehmen in Tirol, Vorarlberg und im Burgenland haben die höchste Zahlungsmoral, wie eine Erhebung der Wirtschaftsauskunftei CRIF ergeben hat. Das Zahlungsverhalten von Wiener, Kärntner und Salzburger Firmen lässt hingegen zu wünschen übrig.

    Die schlechteste Zahlungsmoral haben laut CRIF Wiener Gastronomiebetriebe. Hier ist im vergangenen Jahr bei mehr als zehn Prozent der Firmen ein Inkassofall eröffnet worden. Am vorbildlichsten sind Vorarlberger Bauunternehmen, wenn es um die fristgerechte Zahlung offener Rechnungen geht.

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    Insolvenzen stagnieren
    Die Zahl der Firmenpleiten stagnierte 2016. Insgesamt mussten 0,7 Prozent aller österreichischen Betriebe Insolvenz anmelden - annähernd so viele wie 2015. Tiroler Firmen wirtschafteten CRIF zufolge am besten, Wiener Unternehmen am schlechtesten.

    Während in Tirol nur 0,47 Prozent der Firmen von einer Insolvenz betroffen waren, waren es in Wien doppelt so viele (1,13 Prozent). Die meisten Pleiten gab es bei Wiener Baufirmen, die wenigsten bei Tiroler Handelsunternehmen. Nach Wien sind Unternehmen in Kärnten und Oberösterreich am häufigsten insolvent geworden.

    "Es ist ein positives Signal, dass die Insolvenzen stagnieren, auch wenn die Zahl der Unternehmensgründungen zurückgeht", so CRIF-Geschäftsführer Boris Recsey in einer Aussendung vom Dienstag. Die Firmenneugründungen waren im Vorjahr um rund sechs Prozent rückläufig.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-03-14 15:39:03
    Letzte nderung am 2017-03-14 15:49:50



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