• vom 29.03.2017, 17:36 Uhr

Österreich


Sparquote 2016

Es wird wieder gespart




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  • Einkommen der Österreicher ist im Vorjahr vor allem wegen der Streuerreform gestiegen.



Wien. Die Österreicher hatten im Vorjahr mehr Einkommen zur Verfügung und haben das nicht nur ausgegeben, sondern auch einen höheren Anteil beiseitegelegt. Die Sparquote stieg von 7,3 Prozent auf 8,2 Prozent, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.

Die österreichischen Haushalte hatten im Vorjahr 198,8 Milliarden Euro zur Verfügung, 3,6 Prozent mehr als 2015 (191,9 Milliarden Euro). Zieht man die Inflation ab, so stieg die Kaufkraft immer noch um 2,3 Prozent. Besonders stark hat sich dabei die Senkung der Einkommensteuer ausgewirkt. Denn Löhne und Gehälter legten "nur" um nominell 2,8 Prozent zu, Sozialleistungen wie Pensionen um 1,8 Prozent. Aber die Steuerbelastung der Haushalte sank um 9 Prozent, was maßgeblich zum deutlichen Anstieg des verfügbaren Einkommens beitrug.


Die heimischen Haushalte konsumierten nur einen Teil ihres Einkommenszuwachses: Der private Konsum stieg nominell 2016 um 2,8 Prozent, real um 1,5 Prozent.

Zusätzlich zu dem geldwerten Einkommen berechnet die Statistik Austria auch staatliche Sachleistungen etwa für Bildung und Gesundheit. Fügt man diese hinzu, so hatten Österreichs Haushalte 242,8 Milliarden Euro zur Verfügung - das entspricht einem Anstieg um 3,5 Prozent zu 2015.

Traditionell hat Österreich eine höhere Sparquote als der Schnitt der EU-Länder, 2016er-Zahlen für die EU-Länder gibt es noch nicht. Historisch gesehen ist die aktuelle Sparquote aber niedrig, 2008 lag sie bei 10 bis 12 Prozent.




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Dokument erstellt am 2017-03-29 17:42:08



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