• vom 05.04.2017, 16:13 Uhr

Österreich


Versicherungsbranche

Uniqa bekräftigt Bekenntnis zu Osteuropa




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    Wien. (apa/red) Der Wiener Versicherungskonzern Uniqa setzt weiter auf Wachstum in Osteuropa. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Region wird als gut erachtet, was sich positiv auf die Versicherungen auswirken werde. Die Uniqa wolle über dem Marktdurchschnitt wachsen, aber immer unter dem Fokus der Profitabilität, sagte Uniqa-International-Chef Wolfgang Kindl am Dienstagabend vor Journalisten.

    Die Wirtschaft in der Region (ohne Russland) dürfte weiterhin um rund drei Prozent wachsen, der Versicherungsmarkt in den weniger gesättigten Märkten etwa doppelt so stark. Marktanteilsgewinne erwartet sich die Uniqa auch durch die Digitalisierung. Die Region wird dabei auch als eine Art Entwicklungslabor für den Wandel vom traditionellen Geschäft zu den neuen Geschäftsmodellen im Zuge der Digitalisierung gesehen.

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    Großes Marktpotenzial
    Derzeit kommen rund 60 Prozent der konzernweit rund zehn Millionen Kunden aus Osteuropa, wo die Uniqa in 15 Ländern tätig ist. Der Umsatzanteil liegt bei fast 30 Prozent. Vor zwanzig Jahren habe das internationale Geschäft lediglich zwei Prozent zum Umsatz von insgesamt rund zwei Milliarden Euro beigetragen, illustrierte Kindl den Wachstumsprozess.

    Der Großteil des Geschäfts in der Region entfällt nach wie vor auf die Schaden- und Unfallversicherung mit mehr als zwei Dritteln, gefolgt von der Lebensversicherung mit 30 Prozent. Die Krankensparte spielt mit drei Prozent der gesamten Prämieneinnahmen noch eine geringe Rolle.

    Das Marktpotenzial in Osteuropa sieht die Uniqa als weiterhin groß an. Die Prämie pro Kopf und Jahr liegt im Durchschnitt der 15 Länder bei 150 Euro, in den weiter entwickelten Märkten der Region (Tschechien, Ungarn, Polen und Slowakei) sind es bereits 360 Euro. Die elf anderen Länder würden auf diese Werte mittel- bis längerfristig auch aufholen, meint Kindl. Die Österreicher zahlen pro Kopf und Jahr 1995 Euro an Versicherungsprämien.




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    Dokument erstellt am 2017-04-05 16:18:03



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