• vom 29.05.2017, 16:59 Uhr

Österreich


Luftfahrt

Zusatzeinnahmen fetten AUA Umsatz auf




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  • Sitzplatzreservierungen und Upgrades stark nachgefragt.

Wien. (apa/red) Wie Billigfluglinien setzt auch die AUA vermehrt auf Zusatzeinnahmen, indem jedem Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen verkauft werden. Zehn Prozent ihrer Umsätze macht die Lufthansa-Tochter damit derzeit. "Das ist nicht zu unterschätzen, aber noch durchaus ausbaubar", sagte Finanzvorstand Heinz Lachinger dem Luftfahrt-Portal "Austrian Aviation Net".

Vor allem Sitzplatzreservierungen und Upgrades würden stark nachgefragt. Essen extra zu verkaufen sei für die AUA aktuell jedoch kein Thema, so Lachinger. Ausschließen will er es aber ausdrücklich nicht, dass das "irgendwann einmal" kommen könnte. Wobei die AUA derzeit die Bordverpflegung neu ausschreibt - es könnte also auch ein anderes Catering-Unternehmen als Do & Co zum Zuge kommen.

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Indes wies Lachinger Gerüchte über eine Einstellung der Flüge nach Miami oder Hongkong als falsch zurück. Wohin die AUA mit der geplanten zusätzlichen Langstreckenmaschine (Boeing 777) fliegen wird, sei noch nicht entschieden.

Ticketsteuer "muss ganz weg"
Einmal mehr kritisierte Lachinger die Ticketsteuer, die ab 2018 halbiert wird (zuletzt waren es 100 bis 120 Millionen Euro). "Die Entscheidung hinsichtlich der Ticketsteuer war eine halbgute, die zweite Hälfte fehlt ja noch. Dies würde das Thema Standort-Commitment hier in Wien sicher fördern. Wir glauben, dass diese Steuer ganz weg muss", sagte Lachinger.




Schlagwörter

Luftfahrt, Fluglinien, AUA, Lufthansa

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Dokument erstellt am 2017-05-29 17:03:07



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