• vom 19.06.2017, 17:00 Uhr

Österreich


Bankenbranche

RBI will Polen-Tochter an die Börse bringen




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  • Raiffeisen bekräftigt Pläne für Aktien-Emission.

Wien. (kle) Ursprünglich wollte die Raiffeisen Bank International (RBI) im Zuge einer Umstrukturierung dem heiß umkämpften polnischen Markt zur Gänze den Rücken kehren. Dieser Plan ist inzwischen allerdings Geschichte, nachdem es nicht gelungen ist, einen Käufer für die dortige Tochter Polbank zu finden. Dass der Verkauf an die polnische Alior Bank im vergangenen Dezember doch noch platzte, zog einen vorläufigen Schlussstrich unter das Kapitel Rückzug aus Polen. Seither bereitet die RBI einen Börsengang (IPO) für ihre Tochterbank vor.

Wie sie am Montag bekräftigte, sei beabsichtigt, das nunmehr unter dem Namen Raiffeisen Bank Polska firmierende Institut an die Warschauer Börse zu bringen. Allerdings ist vorerst unklar, zu welchen Konditionen Aktien verkauft werden sollen und wie der IPO-Zeitplan aussieht. Bei Raiffeisen hieß es, Konditionen und Zeitplan seien von den Marktbedingungen abhängig und könnten noch nicht kommuniziert werden.


Mit dem Börsengang muss die RBI eine Verpflichtung gegenüber der polnischen Bankenaufsicht erfüllen. Diese hatte den Kauf der Polbank 2012 unter der Voraussetzung genehmigt, dass künftig 15 Prozent der Anteile an der Börse in Warschau platziert werden. Da der Totalverkauf der Tochter scheiterte, lebte die Verpflichtung wieder auf. Zuletzt war in Medienberichten davon die Rede, dass der IPO wegen flauer Nachfrage nicht wie geplant bis Ende Juni erfolgen kann, sondern verschoben werden muss.




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Dokument erstellt am 2017-06-19 17:05:06



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