• vom 28.07.2017, 17:13 Uhr

Österreich


Konjunktur

"Das Wachstum steht auf breiter Basis"




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  • Wirtschaftsforschungsinstitut berechnet Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit 0,8 Prozent und revidiert erstes Quartal nach oben.



Wien. Die heimische Wirtschaft hat heuer im Zeitraum April bis Juni ihr kräftiges Wachstum fortgesetzt. Wie schon im ersten Vierteljahr legte das BIP erneut um 0,8 Prozent im Quartalsabstand zu, gab das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Freitag in seiner Schnellschätzung bekannt. Grund für den anhaltenden Aufschwung waren dynamische Exporte, höhere Investitionen der Firmen sowie eine stabile Konsumnachfrage.

Mit den real 0,8 Prozent Plus zur Vorperiode ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) so kräftig gewachsen wie lange nicht, auch fürs erste Quartal wurden die ursprünglich errechneten 0,7 Prozent auf 0,8 Prozent nach oben revidiert. Nach Eurostat-Kriterien (saison- und arbeitstagsbereinigt) legte das BIP im zweiten Quartal sogar um 0,9 Prozent zu, nach 0,7 Prozent im ersten. Im Jahresabstand lag das BIP von April bis Juni real um 2,2 Prozent über der gleichen Vorjahresperiode.


"Das Wachstum steht auf breiter Basis, mit Impulsen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland", erklärte das Wifo in einer Aussendung. Die Konsumnachfrage habe erneut einen soliden Wachstumsbeitrag geliefert, wenngleich der Zuwachs im zweiten Vierteljahr leicht an Dynamik verloren habe (+0,2 Prozent, nach +0,3 Prozent im ersten Quartal). Die privaten Konsumausgaben stiegen mit 0,3 Prozent etwas geringer als in den Vorperioden. Die Investitionstätigkeit der Unternehmen wurde im zweiten Quartal abermals gesteigert. Die Nachfrage nach Bruttoanlageinvestitionen, welche Ausrüstungs- und Bauinvestitionen umfassen, wuchs demnach um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Der Außenhandel setzte die gute Entwicklung von Jahresbeginn fort. Die Exporte wuchsen im zweiten Quartal um 2,4 Prozent (nach +2,0 Prozent im ersten). Davon getragen verstärkte sich auch der Aufschwung in der Industriekonjunktur. Die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung stieg um 2,2 Prozent. Auch in der Bauwirtschaft verlief die Konjunktur laut Wifo "gut" - wie bereits im vorhergehenden Zeitraum stieg die Wertschöpfung um 0,9 Prozent.




Schlagwörter

Konjunktur, BIP 2. Quartal, Wifo

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Dokument erstellt am 2017-07-28 17:18:17



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