• vom 29.08.2017, 16:06 Uhr

Österreich


Finanzbranche

Bank Austria verdiente im Halbjahr 357 Millionen




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  • Kleineres Filialnetz und fast 300 Arbeitsplätze eingespart.

Wien. (kle/apa) Für die Bank Austria ist 2017 das erste Geschäftsjahr ohne die lukrative Osteuropa-Sparte. Diese musste ja an die italienische Mutterbank Unicredit abgegeben werden. Im ersten Halbjahr hat die Bank Austria dennoch einen Nettogewinn von 357 Millionen Euro eingefahren. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte es unter dem Strich einen Verlust von 44 Millionen Euro gegeben, weil mehrere hundert Millionen Euro für die Übertragung von Pensionen ins staatliche ASVG-System zur Seite gelegt werden mussten.

Im Halbjahr schrumpfte der Nettozinsertrag zwar - um zehn Prozent. Im Gegenzug sind die Betriebskosten jedoch um 11,5 Prozent gesunken, wobei der Personalaufwand um 7,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Auch Abschreibungen konnten zurückgenommen werden, zudem löste das Institut Rechtsrückstellungen auf. Im ersten Halbjahr hat die Bank auch wesentliche Immobilienpakete verkauft. Die Bilanzsumme belief sich per Ende Juni auf 103 Milliarden Euro.

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Ihren Personalstand hat die Bank weiter gesenkt - über freiwillige Abgänge und natürliche Fluktuation. Zur Jahresmitte hatte sie im Konzern in Österreich 5873 Mitarbeiter, ein Rückgang um 288 Stellen. Aktuell betreibt das Institut 146 (Vorjahr: 162) Filialen. Ein Schwerpunkt ist aktuell die Vorbereitung der Übersiedlung in eine neue Zentrale am Wiener Nordbahnhof, die 2018 ansteht. Hier werden alle Mitarbeiter, die in Wien bisher auf mehrere Bezirke aufgeteilt waren, in einem Gebäude ("Austria Campus") zusammengefasst.




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Dokument erstellt am 2017-08-29 16:12:03



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