• vom 07.09.2017, 15:07 Uhr

Österreich

Update: 07.09.2017, 15:50 Uhr

Puch500

"Der Puch fuhr dem Fiat um die Ohren"




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"Die Szene beginnt zu altern"
Wegen der robusteren Technik, des besseren Motors, habe er viele Freunde gefunden. Den Puch-Motor habe man auffrisieren können, den luftgekühlten Zweizylinder-Reihenmotor von Fiat nicht, den hätte es "zerrissen". Auf engen Bergstraßen müsse man sogar bei modernen Autos kräftig ins Gas steigen, um dem Pucherl hinterherzukommen. Denn genau da sei er daheim, sagt Luke. Durch das gute Fahrwerk und die gute Straßenlage lägen dem Auto kurvenreiche Strecken. In der Stadt sei das Fahrvergnügen wegen der geringen Übersicht, winzigen Spiegel und mangelnder Sicherheitseinrichtungen endenwollend.

Die Community, die die Fahrzeuge bis heute hegt und pflegt, sind bodenständige eingeschworene Liebhaber, sagt Luke. Den meisten gehe es um das Fahrvergnügen und die Pflege einer österreichischen Tradition. Viele hätten das Auto in ihrer Jugend gefahren, andere seien darin aufgewachsen. Der Altersdurchschnitt liege bei über 70 Jahren. Mit seinen 58 sei er einer der Jüngeren. Sein Sohn würde sich alleine schon aus Sicherheitsgründen nicht in das Auto setzen. "Die Szene beginnt zu altern, es wäre wünschenswert, auch jüngere Menschen für den Puch 500 begeistern zu können."

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Dokument erstellt am 2017-09-07 15:12:06
Letzte nderung am 2017-09-07 15:50:29



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