• vom 19.09.2017, 15:15 Uhr

Österreich

Update: 19.09.2017, 17:46 Uhr

Autobranche

Schwarzenegger-Neffe kauft sich bei Kreisel ein




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  • Zusammen mit Geschäftspartnern Einstieg mit 15 Prozent bei oberösterreichischem Hersteller von Hochleistungsbatterien.



Rainbach. (apa/kle) Der Neffe von Arnold Schwarzenegger beteiligt sich gemeinsam mit strategischen Partnern mit 15 Prozent am Batterie-Hersteller Kreisel Electric. Patrick Knapp-Schwarzenegger will das oberösterreichische Unternehmen "zu einem globalen Marktführer der E-Mobilität machen", wie er am Dienstag - in Begleitung seines prominenten Onkels - bei der Eröffnung der neuen Firmenzentrale in Rainbach im Mühlkreis sagte.

Kreisel Electric produziert Batteriespeicher für Pkw, Lkw, Busse, Boote und Flugzeuge und arbeitet an Speicherlösungen für Gewerbe, Industrie und den privaten Bereich - die "Wiener Zeitung" berichtete. Nun hat der zentrale Firmenstandort in Rainbach (Bezirk Freistadt) ein neues Headquarter samt Forschungs- und Entwicklungszentrum. Dort sollen bis 2018 mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigt sein. Aktuell hat das Mühlviertler Unternehmen knapp 100 Mitarbeiter, die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 rund zehn Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten.

Kreisel will wachsen und formuliert als Ziel, seine Technologieführerschaft mit B2B-Kunden aus Europa, den USA, Indien und Asien weiter auszubauen. Eine wichtige Rolle soll dabei der in Los Angeles ansässige Unternehmer und Rechtsanwalt Knapp-Schwarzenegger spielen. Er steht an der Spitze einer Gruppe strategischer Investoren, die sich über die US-Firma Clean Machine an Kreisel beteiligt.

Fertigung von Kleinserien

Am neuen Standort sollen Kleinserien selbst gefertigt werden. Zudem will Kreisel aber auch Lizenzen vergeben und dazu Fertigungsanlagen mitkreieren sowie Prototypen entwickeln. "Durch Lizenzen wird unser einzigartiges Geschäftsmodell schnell skalierbar", sagte Firmenchef Christian Schlögl. Kreisel biete auch Systemlösungen an, sei aber selbst nicht am Volumengeschäft interessiert und werde auch nicht unter die Autohersteller gehen. Die Nachfrage nach großvolumigen E-Auto-Serien will Schlögl mit industriellen Partnern bedienen, "mit denen wir uns in weit fortgeschrittenen Gesprächen befinden". Im Fokus hat Kreisel auch die Elektrifizierung ganzer Fahrzeugflotten etwa von Gemeinden, Städten oder kommunalen Diensten. Auch hier gebe es bereits enge Kontakte zu Herstellern und Flottenbetreibern.

"Den Technologien von Kreisel gehört die Zukunft", zeigte sich Knapp-Schwarzenegger überzeugt und verwies auf die Politik seines Onkels, der als Gouverneur von Kalifornien stark auf erneuerbare Energien gesetzt hatte. "Mit erneuerbaren Technologien kann man Arbeitsplätze und Gewinne schaffen - und das mit einem positiven Effekt auf die Umwelt." Für Arnold Schwarzenegger hat Kreisel bereits einen Mercedes der G-Klasse elektrifiziert.

Bei der Eröffnung der neuen Firmenzentrale war neben Hollywood- auch die heimische Politprominenz vertreten - in der Person von Bundeskanzler Christian Kern und Vizekanzler Wolfgang Brandstetter.





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Dokument erstellt am 2017-09-19 15:21:08
Letzte nderung am 2017-09-19 17:46:46



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