• vom 13.11.2017, 17:06 Uhr

Österreich


Versicherungsbranche

VIG fusioniert Wiener Städtische und S-Versicherung




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    Wien. (kle) Fusion in Österreichs Versicherungsbranche: Die Vienna Insurance Group (VIG) spannt ihre beiden Tochterfirmen Wiener Städtische und Sparkassen-Versicherung (S-Versicherung) zusammen. Wie die VIG dazu am Montag weiter mitteilte, soll durch die 2018 wirksam werdende Fusion der größte heimische Lebensversicherer entstehen.

    Mitte 2017 lag das kumulierte Prämienvolumen der Städtischen und der S-Versicherung im Geschäft mit Lebensversicherungen bei rund 707 Millionen Euro, der Marktanteil belief sich auf rund 24 Prozent. Künftig werden in ganz Österreich mehr als 2,5 Millionen Kunden betreut.


    Geplant ist, dass die S-Versicherung auf die Wiener Städtische verschmolzen wird. Die börsennotierte VIG hat die S-Versicherung vor knapp zehn Jahren übernommen. Die Marke S-Versicherung bleibe aber und fungiere auch weiterhin als Dreh- und Angelpunkt für Versicherungslösungen über die Erste Bank und die Sparkassen, hieß es in einer Presseaussendung der VIG. Für die Kunden der Wiener Städtischen und der S-Versicherung werde sich durch die Fusion nichts an den bestehenden Versicherungsverträgen ändern.

    Ausbau des Bankenvertriebs
    "Die beiden Gesellschaften werden zu einem Unternehmen zusammengeführt. Im Fokus steht die gebündelte Nutzung der Stärken beider Versicherer zur Forcierung des Bankversicherungsgeschäfts", sagte VIG-Chefin Elisabeth Stadler. Der Generaldirektor der Wiener Städtischen, Robert Lasshofer, erklärte, es sei oberstes Ziel, "künftig die großen Möglichkeiten im Bankenvertrieb mit den Partnern Erste Bank und Sparkassen auszuschöpfen".

    An der S-Versicherung ist mit derzeit fünf Prozent auch die Erste Group Bank beteiligt. Sie ist in Zukunft mit einem geringeren verwässerten Anteil an der Wiener Städtischen beteiligt.




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    Dokument erstellt am 2017-11-13 17:11:06



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