• vom 14.11.2017, 16:28 Uhr

Österreich


Industriebranche

Ergebnis bei Rosenbauer fast halbiert




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    Wien/Leonding. (kle/apa) Wie bereits im ersten Halbjahr sind bei dem oberösterreichischen Feuerwehrausrüster Rosenbauer die Ergebnisse auch in den ersten neun Monaten schwächer ausgefallen. Mit 14,8 Millionen Euro blieb der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) deutlich unter dem Vorjahreswert von 27,3 Millionen. Netto verdiente der börsennotierte Konzern in den ersten drei Quartalen 11,1 (nach 19,6) Millionen Euro, wie er am Dienstag mitteilte.

    Zur Begründung der rückläufigen Ergebnisse führte Rosenbauer unter anderem eine schlechte Auslastung des Werks am Stammsitz in Leonding an, aber auch Einmalkosten für die Neuausrichtung der Personalstruktur im Inland, Abschreibungen immaterieller Wirtschaftsgüter sowie negative Wechselkurseffekte.


    Besser lief es jedoch im dritten Quartal, im Zeitraum Juli bis September. Da stieg das Ebit im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 42 Prozent auf 12,1 Millionen Euro. Das Management sieht darin "erste Anzeichen eines Turnarounds". Dies sei Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen zu verdanken.

    Umsatz moderat höher
    Beim Umsatz legte Rosenbauer in den ersten drei Quartalen leicht zu: von 602,9 auf 604,5 Millionen Euro. In einigen Ländern des Nahen Ostens waren die Auslieferungen zwar rückläufig, in Europa - wie etwa in den Niederlanden - stiegen sie aber. Der Auftragsbestand lag per Ende September mit 803,4 Millionen Euro exakt gleich hoch wie ein Jahr davor. Die Auftragseingänge betrugen heuer in den ersten neun Monaten 654,4 (nach 588,8) Millionen Euro. Deutlich zurück gingen sie aus Ländern, die von Öl- und Rohstoffpreisen abhängig sind oder wegen Konflikten Budgetumschichtungen vornahmen, in Teilen Europas stiegen sie aber an.

    Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der Konzern, der knapp 3400 Mitarbeiter hat, bei stabilen Umsätzen mit einer Ebit-Marge nach Sondereffekten von rund drei Prozent. Nach den ersten drei Quartalen waren es 2,5 Prozent.




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    Dokument erstellt am 2017-11-14 16:32:02



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