• vom 05.12.2017, 15:33 Uhr

Österreich


Beleuchtungsindustrie

Leuchtenkonzern Zumtobel bricht der Gewinn weg




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    Wien/Dornbirn. (kle) Bei Zumtobel lief es zuletzt alles andere als rund. In der ersten Hälfte des bis Ende April laufenden Geschäftsjahres 2017/18 stürzte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 63,6 Prozent auf 16,1 Millionen Euro ab. Der Nettogewinn des Vorarlberger Leuchtenherstellers schrumpfte im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 72,2 Prozent auf 7,7 Millionen Euro. Rückläufig - um 6,4 Prozent auf 624,4 Millionen Euro - war auch der Umsatz, wie aus einer Aussendung des börsennotierten Konzerns hervorgeht.

    Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet der Firmenvorstand, wie schon Mitte November in einer Gewinnwarnung angekündigt, ein bereinigtes Ebit von 50 bis 60 Millionen Euro sowie einen Umsatzrückgang um fünf Prozent. Im zweiten Geschäftshalbjahr soll es zur Steigerung der Profitabilität "umfangreiche Sparmaßnahmen" in allen Unternehmensbereichen geben, hieß es. Seit Beginn des laufenden Wirtschaftsjahres sank die Zahl der Mitarbeiter bereits um fast sechs Prozent auf 6360.


    Wachstum bei LED-Produkten
    Die Entwicklung in der Beleuchtungsindustrie hinke den Erwartungen noch hinterher, so Zumtobel. Die Nachfrage sei zwar stabil, jedoch belaste vor allem "ein zunehmend intensiverer Preiswettbewerb sowohl im Leuchten- als auch im Komponentengeschäft". Zudem hätten sich mehrere Projekte in Großbritannien verschoben. Laut Zumtobel haben aber auch Währungseffekte die Zahlen belastet. Währungsbereinigt sank der Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr um 4,6 Prozent.

    Von dynamischem Wachstum berichtete Zumtobel für LED-Produkte. Hier stieg Umsatz um 3,4 Prozent auf 478,8 Millionen Euro. Der LED-Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich damit weiter - von 71,8 auf 79,3 Prozent.

    In der wichtigsten Region, dem DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), gingen die Geschäfte um 5,7 Prozent zurück. In Nordeuropa, dem zweitwichtigsten Markt für Zumtobel, setzte es ein Minus von 17 Prozent.




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    Dokument erstellt am 2017-12-05 15:38:03



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