• vom 12.03.2015, 17:44 Uhr

Unternehmen

Update: 20.03.2015, 14:02 Uhr

fairer Handel

Hilfsorganisationen machen Druck auf Schokohersteller




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    Wien. (sf) Von den Schokoladehasen, die in wenigen Wochen in den Osternestern liegen werden, haben viele einen bitteren Beigeschmack: Denn bisher haben nur knapp fünf Prozent der Schokoladenprodukte im österreichischen Handel ein Gütesiegel für fairen Handel, teilt die Organisation "Jugend Eine Welt" mit. Nach wie vor arbeiten Kinder in der Kakaoproduktion - viele von ihnen unter unmenschlichen Bedingungen. Allein in den beiden größten Kakao-Anbauländern Elfenbeinküste und Ghana arbeiten bis zu 1,5 Millionen Kinder in Kakaoplantagen, heißt es in der Aussendung.

    Petition für faire Schokolade
    Zuletzt haben immer mehr heimische Produzenten eine Zusammenarbeit mit Fairtrade gestartet. Im Vorjahr haben die Wiener Confiserie Heindl und die Heidi Chocolat AG Niemetz Schwedenbomben Niederlassung Österreich ihr Sortiment auf fair gehandelten Kakao umgestellt. Auf den Produkten von Zotter und EZA prangt bereits seit längerem das Fairtrade-Logo. Das Fairtrade-Programm verbietet ausbeuterische Kinderarbeit und garantiert den Bauern einen Mindestlohn.


    Die europaweite Kampagne "Make Chocolate Fair!" fordert von den Produzenten eine faire Bezahlung der Kakaobauern sowie die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten. Im Herbst 2015 wird den großen Schoko-Unternehmen eine Petition überreicht. Derzeit haben knapp 69.000 Menschen die Petition unterschrieben.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-03-12 17:47:03
    Letzte ─nderung am 2015-03-20 14:02:03



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