• vom 02.08.2017, 21:30 Uhr

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Airlines im Höhenflug




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  • Lufthansa-Tochter AUA spürte im Europa- und Ferienfluggeschäft Aufwind.



Frankfurt/Schwechat. (ede/reu) Die Lufthansa, größte Fluggesellschaft Deutschlands und weltweit die Nummer sechs, hat das zweite Quartal 2017 dank gestiegener Buchungen und sinkender Kosten mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Das Konzernergebnis stieg von April bis Juni um 69 Prozent auf 740 Millionen Euro, wie die Muttergesellschaft der Austrian Airlines am Mittwoch mitteilte.

Im ersten Halbjahr kam der Lufthansa neben höheren Ticketpreisen der Geschäftsausbau mit Jets von Air Berlin und Brussels Airlines zugute. Nun sollen die Ticketpreise aber wieder sinken. Die Lufthansa will dem mit weiteren Einsparungen begegnen und ihre Stückkosten auch im Gesamtjahr senken. Die Billigmarke Eurowings soll trotz hoher Anlaufkosten bereits heuer einen operativen Gewinn einfliegen.


Die Lufthansa-Tochter AUA konnte laut ihrem Finanzvorstand Heinz Lachinger im zweiten Quartal 2017 nicht nur das schlechte erste Quartal kompensieren, sondern auch das Vorjahresergebnis übertreffen. Vor allem im Europa- und Ferienfluggeschäft spürte die AUA Aufwind.

Im ersten Halbjahr stiegen die Gesamterlöse um acht Prozent oder 89 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) betrug 8 Millionen Euro im Vergleich zu zwei Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016.

Um fast 14 Prozent mehr Passagiere
Von Jänner bis Juni 2017 hat die AUA knapp 5,8 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 13,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. "Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die im Wet-Lease eingesetzten Air-Berlin-Flugzeuge und die damit verbundene Aufstockung des Europa-Angebotes sowie auf den stärkeren Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland zurückzuführen", so die AUA in einer Aussendung. Die Fluggesellschaft hat derzeit fünf Flugzeuge samt Besatzungen der Air Berlin geleast. Im Vorstand wird nun geprüft, ob man diese gemieteten Maschinen kurz- bis mittelfristig in den eigenen Bestand übernimmt.

Statt eines Gewinnrückgangs erwartet die AUA heuer zu Jahresende nun doch mehr Betriebsgewinn als 2016, als ein Ebit von 65 Millionen Euro eingeflogen wurde. "Wir werden den Hunderter heuer noch nicht sehen", schätzt Lachinger. Ergebnisse jenseits der hundert Millionen Euro seien allerdings nötig, und zwar nachhaltig, jedes Jahr.




Schlagwörter

Luftfahrt, Lufthansa, AUA, Ergebnis

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Dokument erstellt am 2017-08-02 16:39:07



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