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012 - Was los? Im Iran

In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die aktuelle Krise im Iran. Ende Dezember 2025 brachen erneut massive Proteste aus – diesmal eskalierte die Situation wie nie zuvor: Laut Time Magazine wurden bis zu 30.000 Menschen getötet. Was als Wirtschaftsprotest begann, wurde zum Aufstand gegen das gesamte System.

Es geht um das komplexe politische System im Iran und warum trotz massiver Proteste das Regime an der Macht bleibt. Sie diskutieren die Rolle der Revolutionsgarden, die Internetabschaltung als Mittel der Unterdrückung und warum die Krise international so wenig Aufmerksamkeit bekommt.

Außerdem teilen Sandra und Mimi, in welchen Ecken des Algorithmus sie gerade landen. Von amerikanischem "House Burping" bis zum einsamen Pinguin aus der Werner Herzog-Doku, der zur Gen-Z-Metapher für Weltschmerz wurde.

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In dieser Folge sprechen Sandra und Mimi über die aktuelle Krise im Iran
© Illustration: WZ / Katharina Wieser. Bildquellen: Portraits: Zoe Opratko. Im Hintergrund: Apa Images.

In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die aktuelle Krise im Iran. Ende Dezember 2025 brachen erneut massive Proteste aus – diesmal eskalierte die Situation wie nie zuvor: Laut Time Magazine wurden bis zu 30.000 Menschen getötet. Was als Wirtschaftsprotest begann , wurde zum Aufstand gegen das gesamte System.

Es geht um das komplexe politische System im Iran und warum trotz massiver Proteste das Regime an der Macht bleibt. Sie diskutieren die Rolle der Revolutionsgarden, die Internetabschaltung als Mittel der Unterdrückung und warum die Krise international so wenig Aufmerksamkeit bekommt.

Außerdem teilen Sandra und Mimi , in welchen Ecken des Algorithmus sie gerade landen. Von amerikanischem "House Burping" bis zum einsamen Pinguin aus der Werner Herzog-Doku, der zur Gen-Z-Metapher für Weltschmerz wurde.


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

  • Ende Dezember 2025 begannen landesweite Proteste im Iran, ausgelöst durch wirtschaftlichen Kollaps nach dem 12-tägigen Krieg mit Israel im Sommer 2025.
  • Laut offiziellen Angaben des Regimes wurden 3.000 Menschen getötet; das Time Magazine geht von bis zu 30.000 Toten aus.
  • Seit über zwei Wochen ist das Internet im Iran abgeschaltet.
  • Die aktuellen Proteste bauen auf der "Frau. Leben. Freiheit."-Bewegung von 2022 auf, die nach dem Tod der 22-jährigen Jina Mahsa Amini in Polizeigewahrsam begann (festgenommen wegen "falsch getragenen Kopftuchs").
  • Ajatollah Ali Khamenei ist seit 1989 der "Oberste Führer" und religiöse Staatsoberhaupt des Iran.

Quellen

Das Thema in der WZ

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