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021 - Was los? Mit Kinderwunsch und Shaming

In dieser Folge sprechen Maria und Nora darüber, warum die Frage „Kinder bekommen: Ja oder nein?“ nicht nur privat, sondern hochpolitisch ist. Und warum dabei besonders Frauen oft noch immer fremdbestimmt werden.

25 Min

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Maria und Nora fragen sich diese Woche: Was los? Mit Kinderwunsch und Shaming
© Illustration: WZ / Katharina Wieser. Bildquellen: Portraits: Zoe Opratko. Im Hintergrund: Adobe Stock.

Ausgangspunkt ist eine Meldung aus Russland: Dort sollen Ärzt:innen Frauen künftig gezielt fragen, ob sie Kinder wollen. Wenn nicht, wird ihnen „empfohlen“, eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen, um eine „positivere Einstellung“ zum Kinderkriegen zu entwickeln. Kritiker:innen sehen darin massiven Druck und eine Form von Fortpflanzungszwang.

Auch in Österreich sinkt die Geburtenrate: Sie liegt aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau. Maria und Nora sprechen darüber, warum viele Menschen Kinder später oder gar nicht bekommen, von hohen Lebenshaltungskosten über fehlende Kinderbetreuung bis hin zum Wunsch nach Selbstbestimmung. Dabei fällt ihnen auch auf, wie technisch und distanziert man über das Thema spricht. Fast so, als würden Frauen nur als „Brutkästen“ gesehen werden.

Ein weiteres Thema ist der gesellschaftliche Druck auf Frauen, es geht um das Unwort „biologische Uhr“ und warum Verantwortung für Familienplanung oft immer noch fast ausschließlich bei ihnen liegt.

Außerdem geht es um Social Egg Freezing, also das Einfrieren von Eizellen aus sozialen Gründen: Welche Chancen bietet das Verfahren? Und warum wird es auch als unsoziale oder kommerzielle Lösung kritisiert?

Und mal wieder ein Hot Take: Maria sagt: „Die Leute im Internet sollen sich endlich mal wieder schämen.“

Anlass ist ein Gewaltkommentar gegen die Rapperin Ikkimel. Maria spricht darüber, wie normalisiert Frauenhass und Gewaltfantasien im Netz inzwischen sind.


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

  • In Österreich liegt die Geburtenrate aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau, das ist ein historischer Tiefstand.
  • Social Egg Freezing kann bis zu 4.000 Euro kosten, dazu kommen noch die Kosten für Medikamente und Lagerung von bis zu 500 Euro pro Jahr.
  • In Russland sollen Ärzt:innen Frauen künftig aktiv nach ihrem Kinderwunsch fragen. Wer „keine Kinder“ angibt, soll zu einem psychologischen Gespräch „empfohlen“ werden.

Quellen

Das Thema in der WZ

Das Thema in anderen Medien

Der Podcast wird produziert von Oh Wow Podcasts.

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