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038 - Warum „Schick Standort" oft keine gute Idee ist

In dieser Folge geht es um geteilte Standorte, Vertrauen, Kontrolle und um die Frage, was Schwammerlsuchen plötzlich mit Luxus zu tun hat.

35 Min

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Diese Woche fragen sich Mimi, Nora mit Gast Babsi: Was los?
© Illustration: WZ / Paul Kremsleithner. Bildquellen: Portraits: Zoe Opratko. Im Hintergrund: Adobe Stock.

In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Nora und Mimi mit Babsi, die gerade als Trainee bei der WZ ist. Gemeinsam geht es zuerst um eine Funktion, die für viele längst selbstverständlich geworden ist: den eigenen Standort mit anderen zu teilen. Egal, über welche App: Praktisch kann das sein, etwa wenn man nachts unterwegs ist. Aber wann wird aus Vertrauen Kontrolle? Und warum teilen gerade junge Menschen ihren Standort so häufig?

Danach geht es im „Feed Me“ um ein Thema, das nicht nur Mimi berührt, sondern auch gerade ziemlich schlecht läuft: Schwammerl. Die heurige Saison ist wegen Hitze und Trockenheit vielerorts deutlich später gestartet. Eierschwammerl und Steinpilze sind entsprechend rar, und werden damit teilweise zum Luxusgut. Wieso dieser Vibe so gut zu Nonna-Maxxing passt, und ob wir das langsame Leben romantisieren oder ob eine echte Sehnsucht dahinter steckt.


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Infos und Quellen

Daten und Fakten

  • Laut einer Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom aus 2026 teilen 14 Prozent der Internetnutzer:innen ihren Standort dauerhaft mit ihrem/ihrer Partner:in. Bei den 16- bis 19-Jährigen ist es sogar ein Viertel.
  • Eine Parship-Studie kommt auf 16 Prozent der unter 30-Jährigen, die angegeben haben, den Standort ihres Partners oder ihrer Partnerin verfolgen zu können.
  • In den USA gaben 2025 laut einer Online-Umfrage von CivicScience 41 Prozent der Befragten an, ihren Standort mit mindestens einer Person zu teilen. Bei den 18- bis 29-Jährigen waren es rund zwei Drittel.
  • Die Schwammerlsaison 2026 ist in Österreich aufgrund von Hitze und Trockenheit vielerorts deutlich später gestartet.
  • In der Steiermark bezeichneten Pilzexpert die heurige Saison im August als besonders schlecht. Fällt im Herbst ausreichend Regen, könnte sich die Saison allerdings noch verlängern.
  • Auch die Nachfrage nach Pilzen aus dem Wald ist betroffen: In der Gastronomie muss teilweise auf importierte Eierschwammerl und andere Pilze zurückgegriffen werden.

Quellen

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