KZ Leobersdorf: Gewerbepark statt Gedenkstätte
)
Auf dem Areal von Österreichs zweitgrößtem Konzentrationslager für Frauen wird ein Gewerbepark errichtet. Was der Immobilien-Deal des Leobersdorfer Bürgermeisters Andreas Ramharter damit zu tun hat, kannst du hier hören, sehen und lesen.
)
)
)
)
Podcast
Podcast
Podcast
Podcast
Podcast
Podcast)
)
)
)
In Leobersdorf wird auf dem Areal eines ehemaligen KZs ein Gewerbepark gebaut. Bürgermeister Andreas Ramharter freut sich. Seine Immo-Firma hat die Gründe um 15 Millionen Euro verkauft – und durch Umwidmungen 1,3 Millionen extra bekommen.
Die WZ hat die Geschichte des Konzentrationslagers Hirtenberg recherchiert und die wirtschaftlichen Verflechtungen des heutigen Leobersdorfer Bürgermeisters Andreas Ramharter mit dem Grundstück aufgedeckt. Nach Veröffentlichung der Geschichten hat sich im Ort und darüber hinaus massiver Widerstand gegen den Bau eines Gewerbeparks auf dem Grundstück des ehemaligen Außenlagers von Mauthausen gebildet - ohne Erfolg.
Ende August 2025 sind auf der Brache die Bagger aufgefahren.
Eine würdige Gedenkstätte wird nicht errichtet.
Alle Informationen zu dem Fall findest du in diesem Schwerpunkt.
Die WZ hat in Zusammenarbeit mit „Oh Wow Podcasts“ außerdem die Podcast-Serie „Brachland - Das KZ und die Millionen“ produziert, in dem es um die Wiese in Leobersdorf geht und auch die Frauen zu Wort kommen, die damals von den Nationalsozialisten zur Zwangsarbeit in der Hirtenberger Munitionsfabrik abkommandiert wurden.
Ein Überblick der Folgen
Folge 1: Unter der Oberfläche
Folge 2: Der Patronenkönig
Folge 3: 402 Namen
Folge 4: Der tüchtige Bürgermeister
Folge 5: Was bleibt?