• 22. August 2017

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Schlagwortsuche

Der Sozialdemokrat Zoran Zaev (l., mit Präsident Georgi Iwanow) will mit drei albanischen Parteien ein Bündnis bilden. - © afp

Skopje

Lösung für Mazedoniens Regierungskrise in Sicht3

  • Ehemaliger Oppositionsführer erhielt Mandat zur Bildung einer Koalition.

Skopje. (czar) Die Weigerungsphase ist vorbei: Mazedoniens Staatspräsident Georgi Iwanow hat nach monatelangen Verzögerungen nun doch den Sozialdemokraten Zoran Zaev mit der Bildung einer Regierung beauftragt. Neben Zaevs SDSM sollen der Koalition in Skopje drei Parteien angehören, die von Albanern dominiert sind... weiter




Leserbriefe

Leserforum2

Zum Artikel von Bernd Vasari und Ina Weber, 27. April Die Grünen und der Wiener Heumarkt-Turm Haben diese Leute nicht kapiert, dass sie den Wählerschwund nicht verkraften werden können? Sie denken, das Wählergedächtnis sei kurz, was zwar stimmt - nur kommen die nächsten Wahlen spätestens dann... weiter




Vor dem Parlament in Skopje macht ein Demonstrant seinem Ärger Luft. - © Reuters/Ognen Teofilovski

Gastkommentar

"Putsch" in Mazedonien - unter der Ägide von USA und EU?145

  • Gastkommentar: Warum die politische Situation im Balkanstaat eskaliert ist.

Der neue mazedonische Parlamentspräsident, der albanisch-stämmige Abgeordnete Talat Xhaferi, hat am Mittwoch sein Amt angetreten und als erste Amtshandlung den EU-Botschafter zum Kotau empfangen. Doch es gibt zwei Schönheitsfehler: Erstens war Xhaferi hochrangiger Offizier in der mazedonischen Armee... weiter




Anhänger der VMRO-DPMNE stürmten in der vergangenen Woche das Parlament. - © APAweb / AP Photo, Boris GrdanoskiReportage

Konflikt

"Mazedonien ist mein Land, Albanien unsere Mutter"106

  • Mazedonien kann die ethnische Segregation der Gesellschaft nicht überwinden. Nun eskaliert die Situation.

Struga/Tetovo. Im Café "Dredheza", was auf Albanisch "Erdbeere" heißt, plaudern die albanisch-stämmigen Mazedonier Kaim Dauti, Idriz Bilali, Natmir Bilali und Shkelzen Sela. Sie sitzen draußen, das Wetter ist schön, sie haben gerade Mokka bestellt. In der Fußgängerzone, dem pulsierenden Herz der Ortschaft Struga... weiter




Demonstranten stürmten Mazedoniens Parlament. - © Reuters/Teofilovski

Mazedonien

Staatskrise in Mazedonien eskaliert3

  • Anhänger von Ex-Premier Gruevski stürmten das Parlament in Skopje und verprügelten Journalisten, albanische Minderheitenvertreter und Sozialdemokraten - darunter auch Oppositionsführer Zoran Zaev.

Skopje/Wien. (ast) Seit der Parlamentswahl vor fast fünf Monaten herrscht in Mazedonien eine politische Krise. Der Gewaltausbruch am Donnerstagabend im Parlament markiert jedoch einen neuen, besorgniserregenden Höhepunkt: Nachdem das Parlament von hunderten nationalistischen Demonstranten gestürmt wurde... weiter




Seit der letzten Wahl am 11. Dezember hatte das Gruevski-Lager die Regierungsbildung durch die neue Mehrheit verhindert. In den vergangenenvier Wochen hatten ihre Abgeordneten durch Dauerreden und Verfahrenstricks das Parlament lahmgelegt.  - © APAweb/REUTERS, Ognen Teofilovski

Krise

Chaos im mazedonischen Parlament10

  • Bürger stürmten Volksvertretung und Journalisten wurden verprügelt.

Skopje. Aufgebrachte Anhänger des langjährigen Regierungschefs Nikola Gruevski sind am Donnerstag in der mazedonischen Hauptstadt Skopje in das Parlamentsgebäude eingedrungen. "Es herrscht Chaos", beschrieben Augenzeugen die Lage. Abgeordnete der bisherigen Opposition und der neuen Parlamentsmehrheit seien angegriffen und verletzt worden... weiter




20170414maz - © Foto: ArchivInterview

Mazedonien

"Wir werden nicht unsere Seele verkaufen"71

  • Mazedoniens Präsident Gjorge Iwanow über sein Land, den Balkan und Europa.

Skopje. Die Fahrt führt durch die pulsierende Innenstadt Skopjes, vorbei am "Journalistenpark" (schön, und zugleich verblüffend, dass es Plätze auf der Welt gibt, wo sogar Parkanlagen nach einer allenthalben eher unbeliebten Berufsgruppe getauft werden) und dem "Mutter Teresa"-Krankenhaus, bis man an einer Gabelung nach rechts abbiegt... weiter




Mazedonien

In Geiselhaft der Politik4

  • Die Regierungs- und Verfassungskrise in Mazedonien hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft und Zivilgesellschaft des EU-Beitrittskandidaten.

Skopje. Fast jeden Tag kommen sie zusammen, seit gut einem Monat. Sie sammeln sich vor dem Regierungsgebäude in Skopje, marschieren vor das Parlament oder auch schon einmal vor das Informationszentrum der EU. Sie haben Fahnen mitgebracht oder - wenn nötig - Regenschirme, auf denen ebenfalls das Symbol der mazedonischen Sonne prangt... weiter




Schwerpunkt Flüchtlingskrise: Mazedoniens Präsident Iwanow (r.) empfing EU-Ratspräsident Tusk am Montag in Skopje. - © ap/B. Grdanoski

Mazedonien

Krisengespräche in Mazedonien64

  • EU-Ratspräsident Donald Tusk drängt auf eine Lösung der politischen Konflikte.

Skopje. Dieses Mal hatte der Präsident Zeit. Vor knapp zwei Wochen entschuldigte sich der mazedonische Staatschef Georgi Iwanow noch, weil er nicht in Skopje war, als der für Erweiterungsverhandlungen zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn das Westbalkanland besuchte. Doch EU-Ratspräsident Donald Tusk konnte er nun empfangen... weiter




Mazedonien

Filibuster statt Regierungsbildung3

  • Nach etlichen Verzögerungen kam das mazedonische Parlament zusammen - und wurde prompt durch Dauerreden blockiert.

"Filibuster" klingt nach einer harmlosen Plauderei. Doch die Taktik einer Gruppe von Abgeordneten, durch Dauerreden im Parlament eine Beschlussfassung zu verzögern oder zu verhindern, lähmt schlicht die Arbeit. Das ist im US-Kongress immer wieder der Fall - der Rekordhalter hielt im Jahr 1957 mehr als 24 Stunden durch... weiter




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