• 20. Oktober 2017

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Pflege

"Es gibt keinen Generationenkrieg"

  • Sozialgerontologe Amann im Interview über das Altern und die Gesellschaft.

"Wiener Zeitung": Ab wann gilt man heute als alt? Anton Amann: Die am klarsten definierte Altersgrenze ist das Pensionsantrittsalter – also 65 bei Männern und 60 bei Frauen. Für die meisten Österreicher beginnt das Altern bei 55 bis 60 Jahren, eine große Gruppe fühlt sich aber mit 70 noch nicht alt... weiter




Pflege

Zur Person

Anton Amann (Jahrgang 1943) war von 1982 bis 2006 Professor für Soziologie und Sozialgerontologie in Wien. 2004 erschien "Die großen Alterslügen. Generationenkrieg, Pflegechaos, Fortschrittsbremse?" privat weiter




Obwohl uns Sprichwörter und Redensarten ein Leben lang begleiten, fallen sie uns auf Nachfrage oft nicht sofort ein. Erst wenn man darüber nachdenkt, kommen sie uns zu Bewusstsein. Foto: Bilderbox

Kultur

Berater in Sprichwortfragen

  • "Man wird so alt wie ´ne Kuh und lernt noch dazu" - was ein Experte für Redensarten auf einer Tournee durch Altenwohnheime alles erleben kann.

Beim Kaffeetrinken springt mir der Rollator-Parkplatz ins Auge. Zehn Stück warten - links und rechts unter einer langen Ablagefläche - im Speisesaal geduldig auf ihre Besitzer. An einem lustigen Damentisch singt man leise Volkslieder, unterstützt von einer Mundharmonika: "Das Wandern ist des Müllers Lust" und "Muss i denn... weiter




Das Alter ist die Zeit der Beschwerden. Foto: Bilderbox

Gesundheit

Das letzte Stück des Lebenswegs

  • Das Altern und damit verbundene Gesundheitsprobleme können sehr lange hinausgeschoben werden - aber der Tod bleibt dennoch unvermeidlich.

Es galt lange als altbekannte, bittere Wahrheit: Altern ist das unvermeidbare Resultat von Fehlern, die sich im Laufe der Zeit akkumulieren; zufällige, von den körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr zu eliminierende Mutationen, die zu funktionsunfähigen Molekülen führen; genetische Pannen, welche bewirken... weiter




Die jungen Menschen erwarten, dass die Alten immer gepflegt und gesund ausschauen und den Jungen nicht unangenehm erscheinen. Foto: Bilderbox

Gesundheit

Wider den Heiterkeitszwang

  • Ich werde alt, ich muss auf meine Gesundheit achten, unsere Gesellschaft kann nur gesunde Alte brauchen, Kranke stellen Ansprüche, ihre Pflege kostet Geld, das für andere Zwecke dringend benötigt wird. Unsere Gesellschaft braucht junge, agile, positiv denkende Menschen, negatives Denken macht krank.

Lenkt euch ab, Leute! Wenn, was sich nicht vermeiden lässt, die einst Jungen, Agilen selbst alt geworden sind, haben sie die Pflicht, die noch Jüngeren nicht damit zu belasten, also möglichst gesund und jugendlich auszusehen. Lenkt euch ab, Leute! Kauft euch eines der bunten Magazine, in denen euch junge, gesunde... weiter




Nach einem Arbeitsleben, oft eingezwängt in einen vorgegebenen Rhythmus, kommt die Zeit, den Ruhestand sinnvoll zu genießen. Foto: Müller

Alter

Die Kreativität der späten Jahre

  • Neue Kulturinitiativen wenden sich an "Menschen im nachberuflichen Alter". Ein attraktive Beispiel dafür ist die Veranstaltungsreihe "Kunstfrühstücken" in der Klosterneuburger Sammlung Essl.

Er hat ein leeres Blatt Papier vor sich liegen und eine Schachtel mit Buntstiften. Lange betrachtet er das Kunstwerk an der Wand. Und dann legt er los. Nimmt Stifte in die Hand und fährt damit in großzügigen Bewegungen über das Papier. Er strichelt nicht fein und vorsichtig, sondern schafft, offensichtlich von spontanen Impulsen getrieben... weiter




Auch im Alter sollte man nach sinnvollen Tätigkeiten suchen, die einen ausfüllen. Foto: Illuscope

Alter

Leben im Alter

  • Gegenwärtig wird das Alter stark durch marktkonforme Images beeinflusst. Wo begegnen sie uns nicht, die stets lächelnden, schick weißhaarig umrahmten, polierten Gesichter und beglückt Händchen haltenden alten Paare? Die Psycho-Kosmetik ist wichtig. Glücklich wird, wer im Alter auf Reisen, im Garten und bei Festivals reichlich konsumiert, das ist die herrschende Botschaft. Ein solches konsumadäquates Image schafft vorfabrizierte Täuschungen. Das vom Markt produzierte Altenbild scheint die Anstrengungen um Gesundheit, Beziehungen und Weiterentwicklung im späten Leben zu erübrigen.

Dem gegenüber könnten alte Menschen mehr als bisher auch politisch als Aktivitäts-Ressource gesehen und formiert werden. Dazu sind Basis- und Gruppenprozesse in vielfältiger Ankoppelung an Institutionen möglich. Aber auch ohne diese Ankoppelung ist regional geförderte Selbsthilfe nötig, etwa durch Freiwilligen-Arbeit... weiter




Eine adäquate soziale und medizinische Betreuung alter Menschen ist die große gesellschaftliche Herausforderung für die Zukunft. Das Bild entstammt der Fotoserie "Liebe im Alter" von Willy Puchner.

Alter

Gibt es ein Altern in Würde?

Wenn wir vom Altern sprechen, meinen wir meist eine Veränderung, das heißt Verschlechterung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit. Wir hören und sehen etwa schlechter, bei manchen lässt auch das Gedächtnis nach - und die Häufigkeit bestimmter altersbedingter Krankheiten nimmt zu... weiter




Das Gefühl, hilfsbedürftig zu sein, gehört zu den vielen Ängsten, die alte Menschen irritieren. Foto: Begsteiger

Soziologie

Lebenskunst im hohen Alter

Ein bedeutender Mediziner des 18. Jahrhunderts, der aus Leiden in den Niederlanden kam und Staatsdiener, Professor und Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia in Wien wurde, hielt in seinem 63. Lebensjahr, noch zu Lebzeiten der Kaiserin, anno 1778 eine Festrede... weiter




In kleinen und kleinsten Schritten vollzieht sich das Wahrnehmungstraining nach einem Schlaganfall. Foto: Fischer

Pflege

Von Mensch zu Mensch

S ie arbeiten im Pflegeheim? Das muss aber eine schwere Arbeit sein." Hört man dann. Oder: "Das könnte ich nicht." Oder: "Wie kann man dort überhaupt arbeiten?" Aber auch: "Man erfährt dort viel Dankbarkeit." Diese Sätze haben mich in Gang gebracht. Gegen diese Sätze möchte ich rebellieren... weiter




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