• 23. Oktober 2017

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Aung San Suu Kyi will wieder in die Politik zurück. Die Friedensnobelpreisträgerin will nun doch bei den vorgezogenen Wahlen antreten.

Burma

Aung San Suu Kyi will bei Nachwahlen in Burma kandidieren

  • Friedensnobelpreisträgerin will wieder in die Politik.
  • Ein Termin für den Urnengang steht noch nicht fest.

Rangun. Eineinhalb Jahre nach dem Verbot ihrer Partei will die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi bei Nachwahlen kandidieren. Das sagte ein Sprecher von Suu Kyis Nationaler Liga für Demokratie (NLD) am Montag. Erst am Freitag hatte die NLD angekündigt, sich nach dem Parteiverbot wieder registrieren lassen zu wollen... weiter




Burma

Suu Kyis Partei will an Wahlen teilnehmen

Burmas zwangsaufgelöste "Nationale Liga für Demokratie" (NLD) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wird ihre durch ein Dekret von Staatspräsident Thein Sein ermöglichte Wiederzulassung beantragen, um an den angekündigten Teilwahlen zum Parlament teilzunehmen. Das beschloss das Zentralkomitee der NLD einstimmig am Freitag in Rangun... weiter




Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi - hier im Gespräch mit dem Minister für Grenzangelegenheiten Thein Htay - findet plötzlich ein offenes Ohr bei den Generälen. - © EPA

Burma

Burmas unsicherer Wandel

  • Regierung sucht Dialog mit der Oppositionsführerin Suu Kyi.

Rangun. In Burma (Myanmar) geschehen plötzlich Dinge, die vor ein paar Monaten noch undenkbar waren: Im Internet sind die Homepages von vielen internationalen Medien nicht mehr zensiert. Die so lange misstrauisch beäugten Exilburmesen werden von der Regierung zur Rückkehr in ihre Heimat aufgefordert... weiter




Mit dem Rücken zum Volk: Die Herrschaft von Juntachef Than Shwe basiert vor allem auf Brutalität. Foto: epa

Burma

Parlament als reine Fassade

  • Abgeordnete dienen der Armee, nicht der Demokratie.
  • Juntachef Than Shwe und seine Vertrauten haben Land weiter im Griff.
  • Rangun/Wien. Keine Militärdiktatur auf dieser Welt herrscht länger als die in Burma (Myanmar). Seit 1962 hat die Junta das südostasiatische Land mit brutalen Methoden fest im Griff. Wagen es Oppositionelle zu demonstrieren, wird schnell auf sie geschossen. Dass nun erstmals nach zwei Jahrzehnten wieder ein Parlament zusammentritt, gibt vielen Burmesen nur wenig Hoffnung auf Veränderung.

Und auch politische Beobachter bezeichnen das, was die Junta als "Fahrplan zu einer disziplinierten Demokratie" bezeichnet, als rein kosmetische Veränderung. Viele Oppositionsparteien haben schon die Wahl im November boykottiert, da eine zuvor durchgeboxte Verfassung die Vorherrschaft der Armee zementierte... weiter




Aung San Suu Kyi ist trotz der erzwungenen Isolation die Hoffnung der demokratischen Opposition. - © EPA

Aung San Suu Kyi

Aung San Suu Kyi

  • Aung San Suu Kyi ist das Symbol des Widerstands gegen Burmas Militärjunta, die das bettelarme asiatische Land seit 48 Jahren mit Gewalt regiert. Die 65-jährige Tochter des burmesischen Unabhängigkeitshelden Aung San hat 15 der vergangenen 21 Jahre entweder im Gefängnis oder im Hausarrest verbracht.

Eigentlich sollte Suu Kyis Gefangenschaft schon Ende Mai 2009 enden. Doch weil sie einen amerikanischen Eindringling, der sich von Gott gesandt wähnte, zwei Tage auf ihrem Grundstück duldete, bekam sie 18 Monate zusätzlichen Hausarrest. Das hat den Willen der Friedensnobelpreisträgerin von 1991 jedoch ebenso wenig brechen können wie Überfälle von... weiter




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