• 29. März 2017

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Schlagwortsuche

Der Umzug des Denkmals in Tallinn war der Grund für den Ausbruch der Unruhen. - © reuters/Kalnins

Estland

Krieg im Kabel2

  • Vor zehn Jahren griffen Hacker Estland an. Der digitale Feldzug veränderte nicht nur das junge EU-Mitglied, sondern ganz Europa. Er wurde zur Blaupause dafür, worauf sich die Staaten in Zeiten wachsender Digitalisierung einstellen müssen.

Tallinn. Es ist der 27. April 2007. Anto Veldre hatte gehofft, dass in seinem kleinen Land Estland der Tag der Eskalation nicht kommen möge, doch an diesem Morgen sind die Vorzeichen nicht zu übersehen. Die Proteste der russischstämmigen Esten werden immer lauter: Die Nachrichten berichten, dass die Polizei in der Hauptstadt Tallinn begonnen hat... weiter




Eine Frau wird in Moskau von Sicherheitskräften abgeführt. Das Bild wurde tausendfach im Netz geteilt und die Frau zum Symbol der Proteste, dieam Sonntag in Dutzenden russischen Städten stattfanden. - © Maxim Shemetov / Reuters

Pressefreiheit

Russische Staatsmedien verschweigen Proteste

  • Aktivist und Oppositionspolitiker Nawalny warf Ministerpräsident Medwedew Korruption im großten Stil vor - landesweit demonstrierten Tausende Menschen.
  • Alleine in Moskau wurden tausend Personen verhaftet.
  • Wer nur staatliche Medien konsumiert, bekam davon nichts mit: Der Kreml steuert den Medienapparat und lässt keine Informationen durch. Mehr noch: Regierungsstellen manipulierten Suchmaschinen, indem sie Internet-Trends fälschten.

Moskau. Wer am Sonntag im Zentrum Moskaus unterwegs war, konnte Zeuge außergewöhnlicher Ereignisse werden, die in Russland so seit Jahren nicht stattgefunden hatten. In der Hauptstadt und in Dutzenden anderen Städten im ganzen Land legten sich Tausende mit den Mächtigsten des Landes an, ausgerüstet mit Quietscheentchen und Turnschuhen... weiter




Rosneft klagte gegen Ausfuhrverbote beim Europäischen Gerichtshof. - © APAweb, Sergei Karpukhin

EuGH

Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind rechtens

  • Der russische Ölkonzern Rosneft klagte gegen die 2014 verhängten Sanktionen - und blitzte ab.

Luxemburg/Brüssel. Die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen russische Konzerne als Reaktion auf die Ukraine-Krise sind nach Ansicht des Gerichtshofs der EU (EuGH) rechtens. Eine Prüfung der Maßnahmen habe nichts ergeben, was die Gültigkeit des EU-Beschlusses und der dazugehörigen Verordnung berühren könnte... weiter




Russland

Der Herausforderer3

  • Alexej Nawalny bringt tausende Unzufriedene auf die Straßen - kein gutes Omen für Putin, gegen den er 2018 antreten will.

Moskau/Wien. Mit einem solch spektakulären Wahlkampfauftakt hatte nicht einmal Alexej Nawalny (Bild) selbst gerechnet. Russlands bekanntester - überlebender - Oppositionspolitiker, der 2018 Wladimir Putin bei der Präsidentenwahl herausfordern will, hätte es schon als Erfolg gefeiert... weiter




Am Sonntag gingen tausende Menschen in ganz Russland gegen Korruption auf die Straße. - © APAweb / AP Photo, Dmitri Lovetsky

Kreml

Einsatz gegen Demonstranten "absolut korrekt"3

  • Bei den Protesten gegen Korruption sind über 1000 Menschen, darunter auch Minderjährige, festgenommen worden.

Moskau. Die russische Führung hat den massiven Polizeieinsatz gegen kritische Demonstranten am Sonntag verteidigt. "Die Ordnungshüter sind absolut korrekt, hochprofessionell und legal vorgegangen", sagte der Sprecher des Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Montag in Moskau... weiter




Initiator der Anti-Korruptions-Kampagne und Oppositioneller Alexej Navalny wurde in Moskau abgeführt. - © APAweb / Reuters, Maxim Shemetov

Russland

Putin-Kritiker Nawalny bei Protesten festgenommen6

  • Polizei geht gegen Teilnehmer der "unauthorisierten" Anti-Korruptions-Demos vor.

Moskau. Russische Sicherheitskräfte haben den Oppositionspolitiker und Putin-Kritiker Alexej Nawalny Augenzeugen zufolge bei einer Anti-Korruptions-Demonstration in Moskau festgenommen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters beobachtete am Sonntag, wie Nawalny von Beamten festgehalten und in ein Polizeifahrzeug gebracht wurde... weiter




Kornelia Ninowa, Parteichefin der Sozialisten in Bulgarien, hält nichts von Sanktionen gegen Russland. Chef der Mitte-Rechts-Partei Gerb ist Boiko Borissow. Er will einen proeuropäischen Kurs für Bulgarien. - © APAweb / Reuters

Parlamentswahlen in Bulgarien

Richtungsentscheidung zwischen EU und Russland14

  • Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bürgerlichen und Sozialisten erwartet - Etwas höhere Wahlbeteiligung.

Sofia. Die vorgezogene Parlamentswahl in Bulgarien am Sonntag ist bei einer etwas höheren Beteiligung als bei der Neuwahl 2014 angelaufen. Wie die Zentrale Wahlkommission in Sofia mitteilte, gingen drei Stunden nach Öffnung der Wahllokale 8,44 Prozent der Stimmberechtigten zu den Wahlurnen. (2014: 7,81 Prozent)... weiter




Präsident Erdogan schaltete sich persönlich ein. - © afp

Bulgarien

Wahlen im Schatten des Sultans9

  • Türkische Politiker mischen sich in den Wahlkampf in Bulgarien ein und haben einen diplomatischen Eklat provoziert.

Sofia. (n-ost) Immer wieder versuchen Russland und die Türkei, Einfluss auf Bulgarien zu nehmen. Russland etwa finanziert Energieprojekte, die Türkei Moscheen in dem Balkanland. Nun hat sich die Türkei zum ersten Mal in den laufenden Wahlkampf eingemischt und damit einen diplomatischen Eklat verursacht. Am 26... weiter




USA

Gab Trumps Team grünes Licht für Clinton-Leaks?6

  • CNN beruft sich bei neuen Anschuldigungen in Russland-Gate auf hochrangige US-Beamte.

Washington. Als im Juli 2016 der damalige US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump Russland aufgerufen hatte, kompromittierende E-Mails von Hillary Clinton aus deren Zeit als US-Außenministerin auszugraben, dachten viele, dies sei ein schlechter Wahlkampf-Scherz... weiter




Milliarden Euro aus dubioser Herkunft sollen über europäische Konten gewaschen worden sein. - © APAweb, dpa, Oliver BergVideo

Geldwäsche

Russisches Schwarzgeld floss nach Österreich9

  • 18 Milliarden Euro dubioser Herkunft sollen über Briefkastenfirmen in die EU geflossen sein, 4,1 Millionen Euro nach Österreich.

Wien. Eine Journalistengemeinschaft hat nach eigenen Angaben Überweisungen aus einer großen russischen Geldwäschemaschinerie aufgedeckt. Details zu den Österreich-Beziehungen des russischen Schwarzgelds hat die Rechercheplattform "Dossier" am Dienstag veröffentlicht. Laut Homepage geht es um 4,1 Mio... weiter




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